Der faseroptische, bidirektionale Drehübertrager von Harting bietet die Möglichkeit, den statischen und rotierenden Teil einer Anlage über eine Glasfaser miteinander zu verbinden, und das mit allen Vorteilen der LWL-Technologie. Die Notwendigkeit einer solchen Verbindung zeigt sich zum einen in Windkraftanlagen, ist aber inzwischen auch in vielen anderen Bereichen der Industrie sowie im Maschinen- und Anlagenbau denkbar – überall dort, wo von einem feststehenden auf einen endlos rotierenden Bereich übertragen werden muss.

Ganzheitliche Systemlösung

Ganzheitliche Systemlösung zur bidirektionalen Ethernet-Datenübertragung beispielsweise für den Einsatz in Windkraftanlagen

Ganzheitliche Systemlösung zur bidirektionalen Ethernet-Datenübertragung beispielsweise für den Einsatz in Windkraftanlagen Harting

Harting hat dazu eine ganzheitliche Systemlösung zur bidirektionalen Ethernet-Datenübertragung entwickelt und erfolgreich getestet. So können die Vorteile einer LWL-Vernetzung durchgängig in einer Anlage genutzt werden, in der Windkrafterzeugung beispielsweise vom Turmboden über die Gondel bis in die rotierenden Flügelspitzen. Eine optische Übertragung von Sensor-, Steuerungs- und Kommunikationsdaten aus der Nabe heraus wird damit möglich. So auch etwa die Überwachung der Flügel mithilfe von HD-Videoübertragung. Die Anwendungsbereiche lassen sich aber genauso in viele andere Applikationen übertragen. So kann auch ein Einsatz im Bereich Robotics, in der Kran-Industrie oder auch im Bergbau erfolgen.

Der Drehübertrager verfügt über ein robustes, salzwasserresistentes Edelstahlgehäuse. Von -40 bis zu 85 °C erstreckt sich der Temperaturbereich. Robuste ST-Stecker gewährleisten einen sicheren Kontakt der Faser in den Drehübertrager hinein und auch wieder hinaus. Mit speziellen Kabeltüllen kann die Schutzart von IP20 auf IP56 verbessert werden, falls es der Einsatzbereich erfordert.

Kontinuierliche Connectivity

Neben dem Drehübertrager als zentralem Element bietet Harting aber auch die komplette Connectivity, die für die einwandfreie und durchgehende Installation notwendig ist – kundenspezifisch, als komplette Systemlösung für eine einfache Handhabung im Plug-and-Play-Prinzip. Zur fehlerfreien Verkabelung stellt das Unternehmen je nach Bedarf die bereits konfektionierten und geprüften LWL-Leitungen zur Verfügung. Diese sorgen für die störungsfreie Signalübertragung und Weiterverarbeitung mit dem Switch-Portfolio. Robuste Han-Gehäuse schützen die sensiblen LWL-Steckverbinder auch im rauen Umfeld zuverlässig. Die Anbindung vom Switch an die Steuerung erfolgt mit der Push-Pull-Schnellanschlusstechnik von Harting.