Die Drucksensoren Serie 21 DC mit integriertem Temperatursensor und Datenlogger speichern bis zu 2048 Wertepaare. Keller

Die Drucksensoren Serie 21 DC mit integriertem Temperatursensor und Datenlogger speichern bis zu 2 048 Wertepaare. (Bild: Keller)

Die Drucktransponder der Serie 21 D(C) RFID basieren auf den robusten und langzeitstabilen Drucktransmittern der Serie 7 LD. Für die Transponder-Technik zeichnen die RFID-Spezialisten der Microsensys GmbH in Erfurt verantwortlich. Die passiven Drucktransponder der Serie 21 D RFID sind energietechnisch unabhängig und somit ohne Wartung unbegrenzt einsetzbar. Auch den sonst bei Sensoren üblichen Stecker für die elektrischen Anschlüsse sucht man vergebens. Ihn ersetzt ein vergossener RFID-Transponder in schlagfestem Kunststoff. Alle medienberührenden Teile bestehen aus Edelstahl. Somit sind die Drucktransponder gegen Umwelteinflüsse, versehentliche Beschädigungen oder Vandalismus gefeit.

Datenlogger inklusive

Für viele Überwachungsaufgaben sind Drucksensoren mit RFID-Transponder eine Alternative zu klassischen Druckmanometern.  Keller

Für viele Überwachungsaufgaben sind Drucksensoren mit RFID-Transponder eine Alternative zu klassischen Druckmanometern. Keller

Die Drucktransponder der Serie 21 DC (Data Collector) haben darüber hinaus einen integrierten Datenlogger. Eine fest eingebaute Spezialbatterie mit einer Lebensdauer von bis zu zehn Jahren garantiert die zuverlässige Stromversorgung. Ein integrierter Temperatursensor ermöglicht zusätzlich die Beobachtung der Medientemperatur. Die Wertepaare für Druck und Temperatur registriert der Datenlogger in einstellbaren Intervallen zwischen 10 s und 255 min. Je nach Konfiguration stoppt der Messbetrieb bei vollem Speicher (2 048 Messungen), überschreibt bestehende Daten (Betrieb als Ringspeicher) oder initiiert einen Schlafmodus. Konfiguration und Auslesen erfolgen wie beim Drucktransponder mittels RFID, schont also die Batterie.

Zum Auslesen der Sensoren stehen drei Reader-Varianten zur Verfügung: eine kompakte PENmini in Form eines Stifts, der über USB die Sensorwerte direkt auf einem PC darstellt. Außerdem gibt es eine fest zu installierende Variante mit M30-Lesekopf und USB- oder RS232-Interface zur Anbindung an die Systemsteuerung. Alternativ ist der Einsatz eines batteriebetriebenen Pocket-Readers möglich, der die Messdaten vor Ort autonom per Knopfdruck ausliest, speichert und als XML-Datei zur Übertragung via USB bereitstellt. Der Pocket-Reader kann rund 23 500 Datensätze (Druck und Temperatur) in einen Ringspeicher ablegen. Im Büro können diese Werte anschließend zusammen mit dem Zeitstempel der Auslesung und der frei definierbaren Messstellennummer übernommen werden.

Applikationen für RFID-Drucktransponder

Mithilfe von RFID lassen sich bei Kontrollgängen die Messwerte des Drucksensors verwechslungs- und fehlersicher erfassen. Keller

Mithilfe von RFID lassen sich bei Kontrollgängen die Messwerte des Drucksensors verwechslungs- und fehlersicher erfassen. Keller

Die Einsatzmöglichkeiten der hermetisch dichten (IP67) Drucktransponder sind unter anderem in mobilen Systemen und in ausgedehnten Anlagen sowie als Ersatz herkömmlicher Zeigermanometer zu sehen. Naheliegende Anwendungen sind dort, wo aufgrund von Vereisung, Vibration, Feuchte oder Verschmutzung vom Einsatz mechanischer Manometer abzuraten ist.

Aufgrund der frei vergebbaren Messstellenbezeichnung und der drahtlosen Übertragung sind Ablesefehler und Verwechslungen der Messdaten im Gegensatz zur handschriftlichen Datenerfassung ausgeschlossen. RFID-Drucktransponder sind von Vorteil bei der Überwachung ausgedehnter, druckhaltender Anlagen. Das können Chemieanlagen, Kälteanlagen oder große Gebäudekomplexe sein. Nahe verwandt ist die Verwendung zur gelegentlichen Überwachung von Druckbehältern sowie zur Prüfung druckfester Komponenten, beispielsweise im Wareneingang. Die robuste, kompakte und unscheinbare Bauform der Sensoren ermöglicht ebenso die Überwachung des Hydraulikdrucks an einer Baggerschaufel oder an Spannfuttern einer CNC-Maschine. Dem Monitoring, der Prozessgestaltung und -sicherheit sowie dem Qualitätsmanagement werden damit rückführbare Druck- und Temperaturdaten zur Verfügung gestellt. Für Absolutdruck-Messungen sind acht Druckmessbereiche von 3 bis 1 000 bar lieferbar. Das Gesamtfehlerband ist bei industrieüblichen Betriebstemperaturen von -10 bis 80 °C mit ±0,7 % FS spezifiziert.

Hannover Messe 2016: Halle 11, Stand A64

(sk)

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