Der LT3514 ist in einem thermisch optimierten, 4 mm x 5 mm großen QFN-28- oder im TSSOP-24-Gehäuse erhältlich.

Der LT3514 ist in einem thermisch optimierten, 4 mm x 5 mm großen QFN-28- oder im TSSOP-24-Gehäuse erhältlich. Linear Technology

Durch den weiten Eingangs­spannungs­bereich von 3,2 bis 36 V (40 VMAX) eignet sich der Regler sehr gut für Anwen­dungen in der Auto­mobil­elek­tro­nik oder der Indus­trie, die mehrere Aus­gänge erfor­dern. Der inte­grierte Aufwärts­regler ermög­licht es, jeden Kanal mit einem Tastver­hält­nis von bis zu 100 Prozent zu betreiben, bei Eingangs­spannungen bis hinab zu 3,2 V. Durch diese Archi­tek­tur eignet sich der Abwärts-Schaltregler sehr gut für Anwen­dungen, die eine konti­nuier­liche Ausgangs­spannungs­regelung erfor­dern. Typisch­e Beispiel­e sind Kaltstart- und Stop-Start-Szenarien bei einem Auto­.

Die Schalt­frequenz ist im Bereich von 250 kHz bis 2,2 MHz program­mier­bar und kann inner­halb dieses Bereichs mit einem externen Takt synchro­ni­siert werden. Dadurch hat der Ent­wick­ler die Möglich­keit, den Wirkungs­­grad zu opti­mie­ren und Störemissionen in ein unkritisches Frequenz­band zu verlagern. Durch die Kombi­na­tion aus dem nur 4 mm x 5 mm großen, 28-poligen QFN-Gehäuse und der hohen Schalt­frequenz, die die Ver­wen­dung sehr kleiner externer Induktivitäten und Konden­satoren erlaubt, ist der Chip eine sehr kompakte und ther­misch effi­ziente Lösung für Anwen­dungen, die mehrere Aus­gänge erfor­dern.

Auf einem Chip sind ein 3-A-Schalter und zwei 1,45-A-Schalter für die Abwärtswandlung und ein 220-mA-Schalter für den internen Aufwärts­regler plus alle benö­tigten Oszillator-, Steuer- und Logik-Funktionsblöcke vereint. Wirkungs­grade bis zu 88 Prozent sind über einen weiten Eingangs­spannungs­bereich möglich. Für kurze Einschwing­zeiten und eine sehr gute Regelschleifenstabi­li­tät sorgt die Current-Mode-Topo­logie. Gegenphasiges Schalten redu­ziert die Eingangsstrom­wellig­keit, und der interne Kurz­schluss­schutz erhöht die System­zuver­läs­sig­keit. Als weitere Beson­der­heiten sind zu erwähnen: Ausgangs­spannungs-Tracking, program­mier­bare Unterspannungsabschaltung und ein „Power good“-Ausgang, der signa­li­siert, wenn alle Aus­gänge geregelt sind.