Compounds für abschirmende Kunststoffgehäuse. Durch die Einarbeitung absorbierender Füllstoffe gelang es Ensinger, Raumresonanzen zu glätten und somit Dämpfungseinbrüche entscheidend zu minimieren.

Compounds für abschirmende Kunststoffgehäuse. Durch die Einarbeitung absorbierender Füllstoffe gelang es Ensinger, Raumresonanzen zu glätten und somit Dämpfungseinbrüche entscheidend zu minimieren. (Bild: Ensinger)

Aktuelle Technologien erfordern immer mehr Elektronik auf kleinem Bauraum, Leistungsdichten und Frequenzen elektrischer Bauteile werden höher. Entwickler stehen vor der Herausforderung Bauteile so auszulegen, dass Geräte sich gegenseitig nicht durch elektromagnetische Wellen stören. Durch Spritzgießverfahren können Bauteile völlig frei gestaltet werden, auch komplexe Bauformen lassen sich umsetzen. Die abschirmende Funktion ist direkt nach dem Spritzguss gegeben, es sind keine zusätzlichen Arbeitsschritte zum Aufbringen einer Abschirmschicht erforderlich. Außerdem sind keine Nacharbeiten nötig, etwa Entgraten oder Anbringen von Anlötteilen. Die Compounds bieten zuverlässige Abschirmeigenschaften, unabhängig von möglichen Schichtdickenschwankungen. Es kommt nicht zu Beeinträchtigungen durch Zerkratzen oder Abblättern. Ein Schutz vor elektrostatischer Entladung (ESD) ist vom gesamten Material gegeben, nicht nur von einer metallisierten Oberfläche. Im Vergleich zu Metallgehäusen erzielen Kunststoffgehäuse aus abschirmenden Compounds zudem deutliche Gewichtseinsparungen.

(jj)

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