Andreas Scheffer, Deutschland-Chef Graphcore

Mit Andreas Scheffer konnte Europas einziger KI-Chiphersteller einen erfahrenen Manager für sich gewinnen, der 17 Jahre lang das Deutschlandgeschäft von FPGA-Hersteller Xilinx geleitet hat. (Bild: Europe_Graphcore)

| von Martin Large

Der neue Deutschland-Chef von Graphcore, Andreas Scheffer, leitete seit 17 Jahren das Deutschlandgeschäft des FPGA-Herstellers Xilinx. Zuvor war er unter anderem als Global Account Director und Area Sales Director Central Europe für den EDA-Softwareanbieter Cadence tätig. Als Territory Manager Central Europe und Automotive EMEA wird Scheffer von München aus die deutschen Kunden und Partner von Graphcore betreuen und das Deutschlandgeschäft des KI-Chipherstellers ausbauen.

Neuer Partner für KI-Anwendungen

Mit dem Computerhersteller Megware Computer Vertrieb und Service arbeitet Graphcore mit einem neuen Partner zusammen, um seine Computing-Lösungen für Künstliche-Intelligenz- (KI) Anwendungen der nächsten Generation europaweit anzubieten. Das Unternehmen verfügt über mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung bei Design, Aufbau, Test und Installation von Hochleistungscomputersystemen (HPC) für Rechenzentren in Europa, unter anderem für große Forschungsinstitute und die Industrie. Jetzt bietet Megware auch Beratung sowie Hard- und Software-Lösungen auf Basis der Graphcore-Prozessoren IPU-M2000 und IPU-POD64 für Rechenzentren.

Prozessor speziell für KI-Anwendungen

IPU-Prozessoren wie der Colossus Mk2 GC200 von Graphcore bieten speziell für KI-Anwendungen erhebliche Leistungsvorteile im Vergleich zu anderer Computing-Hardware wie GPUs.

IPU-Prozessoren wie der Colossus MK2 GC200 von Graphcore bieten speziell für KI-Anwendungen erhebliche Leistungsvorteile im Vergleich zu anderer Computing-Hardware wie GPUs. Graphcore

Die IPU ist der erste Prozessor, der speziell für KI-Anwendungen entwickelt wurde. Er bietet nach Herstellerangaben erhebliche Leistungsvorteile im Vergleich zu anderer Computing-Hardware (wie GPUs), die häufig für KI-Anwendungen eingesetzt werden. Die Graphcore-IPU ist zudem so konzipiert, dass sie sich für KI-Anwendungen der nächsten Generation eignet – einschließlich Highly-Sparse-Modelle. Beispielsweise ist die IPU-Machine M2000 ein Plug-and-Play-KI-Computing-Blade, das für eine einfache Installation konzipiert ist und Systeme unterstützt, die hoch skalieren. Das schlanke 1HE-Blade liefert 1 PetaFlop KI-Rechenleistung und bietet Netzwerktechnik, die für das KI-Scale-Out optimiert ist. Jede IPU-Machine M2000 wird von vier neuen 7-nm-IPU-Prozessoren Colossus MK2 GC200 von Graphcore angetrieben und durch den Poplar-Software-Stack von Graphcore unterstützt. Die IPU-POD64 ist die Scale-Out-Lösung, die 16 IPU-M2000-Machines umfasst, die mit der IPU-Fabric-Technologie von Graphcore mit extrem hoher Bandbreite vorkonfiguriert und vernetzt sind.

Die Lösungen von Graphcore fanden Microsoft und BWM 2018 so interessant, dass sie 200 Millionen investierten.

(dw)

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