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Seit Juni 2010 wurde der Eingangsbereich der S- und U-Bahn-Station und der Stachus Passagen am Münchner Karlsplatz umgestaltet. Dabei setzten die Designer auch auf ein neues Lichtkonzept. Das Münchner Lichtplanungsbüro Schmidt-König hat sich dabei für die LED-Beleuchtungslösungen vom Regensburger Lichtspezialisten LI-EX entschieden. Warum? Zum einen sollen die Leuchtmittel über eine lange Lebensdauer verfügen, um die Servicekosten niedrig zu halten. Weiterhin sollte die Lichttechnologie platzsparend sein und gleichzeitig eine hohe Leistung mit definierter Abstrahlcharakteristik bringen.

Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen im Untergrund des Stachus wurden insgesamt 65000 LED von Osram Opto Semiconductors in das LI-EX-Profil verbaut. Dieses zeichnet sich durch seine Flexibilität aus: Die LED-Abstände sind frei wählbar, und es können Längen bis maximal drei Meter realisiert werden.

Zwei LED-Typen kamen dabei zum Einsatz: Für die Fassadenbeleuchtung und zur architektonischen Aufwertung des Eingangsbereichs sowie zur Hinterleuchtung einer bronzefarbenen Glasfassade wurden 15 000 Golden Dragon Plus LED in der Farbe Kaltweiß verwendet. Sie ermöglichen eine helle und gleichmäßige Ausleuchtung ohne Streulicht oder Blendung und mit niedriger Leistungsaufnahme. Dazu kommt der gute Farbwiedergabeindex der LED-Lichtquellen. Dieser sorgt für einen natürlichen Farbeindruck und damit für eine erhöhte Sicherheit durch eine klarer konturierte Umgebung. Der insgesamt 700 Meter lange Handlauf wird von 50 000 warmweißen TopLED beleuchtet. Die LI-EX-Profile sind prädestiniert für diese Anwendung: Da die Treppen im Eingangsbereich unterschiedlich sind, muss auch die Länge der Leuchten individuell angepasst werden, was für diese Leuchtentyp kein Problem ist.

Die Beleuchtung der Treppen ließ sich aus baulichen Gründen nur über den Handlauf realisieren – sollte aber die gesamte Stufenfläche hell ausleuchten. Da die Treppenbeleuchtung gleichzeitig auch als Notbeleuchtung fungiert und bei Stromausfall von einer Batterie gespeist wird, waren Leuchtmittel mit minimaler Leistungsaufnahme gefragt: 18 Meter Handlauf-Beleuchtung benötigt mit TopLED 100 Watt. Auf diese Weise ließ sich im Untergrund des Stachus nicht nur ein optisch ansprechendes, sondern auch ein energieeffizientes Lichtkonzept realisiert.

Eine weitere Herausforderung war die Glasfassade. Hier sollte eine gleichmäßige Hinterleuchtung mit hoher Helligkeit und ohne sichtbare LED-Lichtpunkte gewährleistet werden. Der schmale Abstand zwischen Wand und Glasfassade stellte allerdings hohe Anforderungen an die Abstrahlcharakteristik der LED und das Zusammenspiel mit der externen Linse. Diese Voraussetzung konnten die LED-Profile von LI-EX jedoch erfüllen: „Das LED-Profil sitzt unten an der Glaswand und muss über mehrere Meter eine homogene Helligkeit liefern, trotz der Verlustleistungen durch die Glasfläche. Für diese Bedingungen sind die hocheffizienten, kompakten Golden Dragon Plus LED ideal“, erklärt Marco Friedrich, Geschäftsführer von LI-EX. Resultat: Die Besucher am Münchner Stachus kommen in den Genuss einer effizienten Lichtlösung, die Stil und Sicherheit vereint.

(eck)

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