Faurecia gründet ein Kompetenzzentrum für Wasserstoffspeichersysteme in seinem Forschungs- und Entwicklungszentrum im französischen Bavans.

Faurecia baut die Forschung an Wasserstoffspeichersystemen aus.

Faurecia baut die Forschung an Wasserstoffspeichersystemen aus. Faurecia

Der Automobilzulieferer will vor allem Forschung und Entwicklung von effizienteren und leichteren Hochdrucktanks für Wasserstoff ausbauen. Dazu errichtet das Unternehmen auch ein Testzentrum zur Charakterisierung dieser Tanks.

Diese Technologie, die „perfekt“ auf Nutz- und Lastkraftwagen abgestimmt sei, werde eine wichtige Rolle auf dem Gebiet der emissionsfreien Mobilität spielen, sagte Christophe Schmitt, Executive Vice-President von Faurecia Clean Mobility.

Faurecia investiert in das Zentrum rund 25 Millionen Euro; davon stammen 4,9 Millionen Euro von der Region Bourgogne-Fanche-Comté. Das Zentrum für Wasserstoffspeichersysteme soll im zweiten Quartal 2020 in Betrieb gehen. Langfristig will der Zulieferer dort 50 qualifizierte Arbeitsplätze schaffen. An dem Standort sind bisher rund 750 Mitarbeiter für den Geschäftsbereich Clean Mobility tätig.

„Die Wasserstoff-Branche ist seit vielen Jahren in unserer Region verankert“, sagte Marie-Guite Dufay, Präsidentin der Region Bourgogne-Fanche-Comté. Dieser Sektor verfüge über ein robustes Ökosystem. Dazu gehörten große Industriekonzerne und Infrastruktur-Anbieter. Es gebe zahlreiche Großprojekte, außerdem würden neue Gebiete erschlossen.