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Die Fronius-Niederlassung in Shanghai.
Die Belegschaft in China.
Auf der Insel Chongming wird ein Ein-Megawatt-Projekt umgesetzt.
Die PV-Anlage auf Chongming ist mit 18 Fronius IG 500, 7 Fronius IG 400, 3 Fronius IG 40 und 3 Fronius IG 60 ausgestattet.

Mit der Expansion nach China erschließt der Wechselrichterhersteller Fronius mit Firmensitz in Pettenbach, Österreich, einen neuen Markt, in dem die grüne Technologie als Standard implementiert werden soll. Die Niederlassung in Shanghai umfasst zwölf Mitarbeiter, die in den Bereichen Marketing, Sales und After-Sales (Technischer Support und Repair Center) beschäftigt sind. Zu Beginn der Tätigkeit in China wird Fronius ein Ein-Megawatt-Projekt im Kreis Chongming bei Shanghai umsetzten und als nächster Schritt steht die Gründung einer Tochtergesellschaft an. Bis 2013 plant Fronius, einen Anteil im Anlagensegment bis fünf Megawatt zu erzielen und sowohl ein umfassendes After-Sales-Netzwerk als auch ein flächendeckendes Sales Partner-Netzwerk aufzubauen, was aufgrund der großen Fläche Chinas von 9.571.302 km² eine Herausforderung darstellt.

Knut Wimberger, Geschäftsführer bei Fronius China blickt positiv in die Zukunft: „Wir treffen die Anforderungen des chinesischen Marktes ganz genau. Mit unseren Geräten sind wir Spezialisten für gebäudeintegrierte Photovoltaik, die in China sehr ausgeprägt ist. Des Weiteren bewegt sich der Kernmarkt bei Projekten um ein Megawatt, der Leistungsumfang unserer Wechselrichter passt da optimal.“

Die Prognosen für den chinesischen Photovoltaik-Markt stehen mehr als gut. Die oberste wirtschaftliche Planungsinstitution, die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) der Volksrepublik will in ihrer Fünf-Jahres-Planung das Segment Building Integrated Photovoltaic (BIPV) stärker ausbauen und hat dazu die Rooftop-Förderungen vorgesehen. Li Junfeng, der stellvertretende Direktor des Energy Research Institute der NDRC, prognostiziert zehn Gigawatt installierte Leistung bis 2015 und 50 Gigawatt bis 2020. Die ursprüngliche Prognose für 2011 von 900 Megawatt wurde bereits übertroffen und lag am Ende des Jahres 2011 bei 1,4 Gigawatt.