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Varta
Für vier Gesellschaften der Varta-Gruppe wurde am 1. Oktober 2026 das Insolvenzverfahren eröffnet. Während der Verkaufsprozess läuft, steht das Produktionsaus bei Varta Micro Production in Nördlingen fest.
doganmesut - stock.adobe.com
Außenansicht des Pollin Electronic Centers in Pförring mit weißer Gebäudefassade, einer großen blau gerahmten Glasfront am Haupteingang und dem Schriftzug „Electronic Center“.
Der Elektronikhändler Pollin Electronic aus Pförring befindet sich seit dem 1. Oktober 2026 im eröffneten Insolvenzverfahren. Der Geschäftsbetrieb wurde zunächst fortgeführt.
Pollin Electronic
Logo Paragon
Der Automobilelektronik-Zulieferer Paragon stellte im September 2026 Insolvenzanträge für drei Gesellschaften. Betroffen sind nach Unternehmensangaben 552 Arbeitsplätze.
Paragon
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Produktionsgebäude der Jenaer Leiterplatten GmbH in Jena mit weißer Fassade, blauen Leiterbahn-Motiven und mehreren Fenstern. Vor dem zweigeschossigen Gebäude verläuft eine Straße mit parkenden Autos.
Trotz des Insolvenzverfahrens wird die Produktion bei Jenaer Leiterplatten fortgeführt. Das Unternehmen arbeitet an einer Sanierung und sucht eine langfristige Investorenlösung.
Jenaer Leiterplatten
Der Umrichter- und Energiespeicherspezialist Freqcon wurde nach seiner Insolvenz von der spanischen Grupo Amper übernommen. Der Geschäftsbetrieb wird unter dem Namen Freqcon Amper Group fortgeführt.
Der Umrichter- und Energiespeicherspezialist Freqcon wurde nach seiner Insolvenz von der spanischen Grupo Amper übernommen. Der Geschäftsbetrieb wird unter dem Namen Freqcon Amper Group fortgeführt.
Freqcon
Nach dem Eigenverwaltungsverfahren der BMZ Holding GmbH und der BMZ Germany GmbH übernahm die Beteiligungsgesellschaft SKion am 25. Februar 2026 wesentliche Geschäftsteile des Batterieherstellers. Das Geschäft wird unter anderem durch die neue BMZ Battery Solutions Germany GmbH fortgeführt. Nach Angaben von SKion konnten 207 Beschäftigte in Deutschland weiterbeschäftigt werden. Die neu gegründeten Gesellschaften sind keine Rechtsnachfolger der insolventen BMZ-Gesellschaften.
Nach dem Eigenverwaltungsverfahren der BMZ Holding GmbH und der BMZ Germany GmbH übernahm die Beteiligungsgesellschaft SKion am 25. Februar 2026 wesentliche Geschäftsteile des Batterieherstellers. Das Geschäft wird unter anderem durch die neue BMZ Battery Solutions Germany GmbH fortgeführt. Nach Angaben von SKion konnten 207 Beschäftigte in Deutschland weiterbeschäftigt werden. Die neu gegründeten Gesellschaften sind keine Rechtsnachfolger der insolventen BMZ-Gesellschaften.
BMZ
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Leutz Lötsysteme kündigte an, den Geschäftsbetrieb zum 28. Februar 2026 einzustellen. Zu den Produkten des Unternehmens gehörten spezielle Lötrahmen und Titan-Lötmasken.
Leutz Lötsysteme
Der Hersteller von Loten und Materialien für die Elektronikfertigung beantragte im Oktober 2025 Insolvenz. Nach Eröffnung des Verfahrens fand sich eine Fortführungslösung: Gesellschaften der britischen Amalgamated Metal Corporation (AMC) übernahmen im April 2026 wesentliche Vermögenswerte und die operativen Betriebe der Balver-Zinn-Gruppe. Damit wurde die Fortführung der Geschäftstätigkeit an den betroffenen Standorten in Deutschland, den Niederlanden und den USA gesichert.
Balver Zinn
schwarz-weiß Foto eines Autos mit Anhänger. Auf dem Anhänger steht Kathrein-Antennen
Mehrere Gesellschaften der Kathrein-Gruppe gerieten 2025 in Insolvenzverfahren. Für Kathrein Digital Systems wurde inzwischen eine Sanierung abgeschlossen: Das Amtsgericht Rosenheim hob deren Insolvenzverfahren zum 28. Februar 2026 auf, zum 1. März erfolgte der Rechtsübergang auf die Megasat Holding GmbH. Der Unternehmenssitz in Rosenheim und das Logistikzentrum in Ulm bleiben nach Unternehmensangaben erhalten. Die Entwicklung der übrigen Kathrein-Gesellschaften ist davon getrennt zu betrachten.
Kathrein
Der Cellforce-Standort in Kirchentellinsfurt steht vor dem Aus. 200 Mitarbeiter verlieren ihren Job.
Nachdem Porsche 2025 bereits umfangreiche Stellenstreichungen bei seiner Batterietochter Cellforce eingeleitet hatte, folgte im Mai 2026 die Ankündigung, das Unternehmen vollständig stilllegen zu wollen. Die Geschäftsleitung sollte Gespräche mit dem Betriebsrat aufnehmen. Von diesem weiteren Schritt sind laut Porsche rund 50 verbliebene Beschäftigte betroffen. Die Entscheidung steht im Zusammenhang mit der strategischen Neuausrichtung des Sportwagenherstellers. Ein Insolvenzverfahren wurde dabei nicht gemeldet.
Cellforce
logo_Wolfspeed
Der US-amerikanische Siliziumkarbid-Hersteller Wolfspeed beantragte im Juni 2025 Gläubigerschutz nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts. Am 29. September 2025 schloss das Unternehmen die finanzielle Restrukturierung ab und verließ das Verfahren. Nach eigenen Angaben reduzierte Wolfspeed seine Gesamtschulden um rund 70 Prozent und die jährlichen Barzinszahlungen um etwa 60 Prozent. Das zuvor gemeinsam mit ZF geplante Chipwerk im Saarland war bereits 2024 auf unbestimmte Zeit verschoben worden.
Wolfspeed
Flugtaxi des Elektro-Flugzeug-Pioniers Lilium in der Luft über einem Wald
Nach dem Scheitern mehrerer Rettungsversuche befindet sich der Elektroflugzeugentwickler Lilium seit März 2025 im regulären Insolvenzverfahren. Eine Fortführung des Unternehmens gelang nicht. Im Oktober 2025 verkaufte Insolvenzverwalter Ivo-Meinert Willrodt das Patentportfolio mit mehr als 300 Schutzrechten an den US-amerikanischen Flugtaxi-Entwickler Archer Aviation. Der Verkauf brachte rund 18 Millionen Euro ein; weitere Vermögenswerte wurden anschließend verwertet.
Lilium
Der Flugtaxi-Hersteller Volocopter darf hat eine langersehnte Flugerlaubnis für Paris erhalten
Nach der Insolvenz Ende Dezember 2024 übernahm der österreichische Flugzeughersteller Diamond Aircraft im März 2025 den Geschäftsbetrieb von Volocopter. Der Standort Bruchsal blieb erhalten, von ursprünglich rund 500 Beschäftigten sollten 185 weiterarbeiten. Im April 2026 stellte das Unternehmen mit dem VoloXPro einen neuen elektrisch angetriebenen Ultraleicht-Multicopter vor. Die Zulassung in Deutschland wird für Ende 2026 angestrebt; zudem vereinbarte Volocopter im August 2026 eine strategische Zusammenarbeit mit dem brasilianischen Unternehmen Aeromot.
Volocopter
Schwierige Auftragslage in der Leiterplattenfertigung: Würth schließt sein PCB-Werk in Schopfheim.
Würth Elektronik stellte die Leiterplattenproduktion am Standort Schopfheim Ende April 2025 ein. Von der Werksschließung waren rund 300 Beschäftigte betroffen. Geschäftsführung und Betriebsrat vereinbarten im Februar 2025 einen Sozialplan mit Abfindungen und einer Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft. Im Juni 2026 war auch der Rückbau der Produktionsanlagen abgeschlossen. Die Leiterplattenfertigung wird an den verbleibenden deutschen Standorten Niedernhall und Rot am See fortgeführt.
Würth Elektronik
Ehemaliges Plexus-Gebäude in Darmstadt
Der US-amerikanische Elektronikfertigungsdienstleister Plexus schloss sein Design Center in Darmstadt zum 28. Juni 2024. Von der Entscheidung waren 56 Beschäftigte betroffen. Laut dem Geschäftsbericht der deutschen Tochtergesellschaft wurde die operative Entwicklungstätigkeit im Geschäftsjahr 2023/2024 eingestellt; einzelne internationale Konzernfunktionen verblieben zunächst bei der Plexus Deutschland GmbH. Für die folgenden Jahre stellte die Geschäftsführung eine weitere Reduzierung der Geschäftstätigkeit und eine mögliche Liquidation in Aussicht. Ein entsprechender endgültiger Beschluss ist in den ausgewerteten Quellen nicht dokumentiert.
Plexus
NONTHABURI, THAILAND – On May 03, 2018 - Panasonic is a Japanese multinational electronics corporation branding logo.
Panasonic stellte die Produktion von Basismaterialien für Leiterplatten am österreichischen Standort Enns zum Jahresende 2025 ein. Von der Schließung des einzigen europäischen Panasonic-Werks für diese Materialien waren rund 140 Beschäftigte betroffen. Die Fertigung wurde nach Asien verlagert, während Panasonic seine europäischen Kunden weiterhin von dort beliefern will. Die Panasonic Industrial Devices Materials Europe GmbH wurde mit Wirkung zum Ablauf des 31. März 2026 aufgelöst und befindet sich seitdem in Liquidation.
arliftatoz2205 @ AdobeStock
ContiTech Standorte Werksschließung
ContiTech kündigte im Januar 2025 die Schließung beziehungsweise Einstellung der Produktion an fünf deutschen Standorten mit insgesamt rund 580 betroffenen Arbeitsplätzen an. Im Mai 2026 verständigten sich Geschäftsführung und Arbeitnehmervertretung auf einen weiteren Stellenabbau von rund 1.600 Beschäftigten in Deutschland. Bereits im Februar 2026 hatte Continental die Fahrzeugsparte Original Equipment Solutions an Regent verkauft. Im Juli folgte ein Kaufvertrag über den verbleibenden Unternehmensbereich ContiTech mit dem Finanzinvestor Lone Star Funds für einen Unternehmenswert von vier Milliarden Euro. Die EU-Kommission genehmigte die Übernahme am 13. Oktober 2026; der endgültige Vollzug steht noch aus.
Continental / Collage
Eissmann Automotive Logo am Firmengebäude
Nach rund 19 Monaten im Insolvenzverfahren fand der Automobilzulieferer Eissmann Automotive im Herbst 2025 eine Investorenlösung. Die Schweizer Beteiligungsgesellschaft Axent Capital Partners übernahm Anfang Oktober 2025 die Vermögenswerte der deutschen Eissmann-Gesellschaften sowie Beteiligungen an ausländischen Tochterunternehmen. Das Geschäft wird über die neu gegründete Eissmann Deutschland GmbH mit Sitz in Bad Urach fortgeführt. Nach Angaben des Investors konnten weltweit rund 3.200 der ursprünglich etwa 5.000 Arbeitsplätze erhalten werden. Die neue Gesellschaft ist rechtlich von den insolventen Vorgängergesellschaften zu unterscheiden.
Eissmann Automotive
Deltec Firmensitz Furth
Nach dem Insolvenzantrag im Dezember 2024 wurde der Elektronikfertigungsdienstleister Deltec Automotive im Frühjahr 2025 im Rahmen einer übertragenen Sanierung vom Unternehmer Carsten Ellermeier übernommen. Der Produktionsstandort Furth im Wald blieb erhalten, ebenso rund 300 Arbeitsplätze. Im Juni 2026 baute der neue Eigentümer die Geschäftstätigkeit weiter aus und übernahm mit Cicor Digital Tunisie einen Elektronikfertigungsbetrieb in Tunesien mit rund 100 Beschäftigten. Damit entwickelt sich Deltec nach der Insolvenz zu einem international aufgestellten EMS-Unternehmensverbund.
Deltec
Logo der United Robotics Group
Nach dem Insolvenzantrag im Februar 2025 wurde am 30. Mai 2025 das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung über die United Robotics Group GmbH eröffnet. Laut Jahresabschluss 2025 der RAG-Stiftung konnten im Zuge der Verwertung fünf wesentliche Tochtergesellschaften an das bisherige Management verkauft werden. Im September 2025 teilte die United Robotics Health & Food GmbH mit, die Patent-, Marken- und weiteren Rechte an mehreren Roboterserien der bisherigen Holding übernommen zu haben. Das Geschäft wird seither unter der Bezeichnung United Robotics Group (Holding) mit Schwerpunkt auf Gesundheits- und Servicerobotik fortgeführt. Die neu aufgestellte Unternehmensgruppe ist rechtlich von der insolventen United Robotics Group GmbH zu unterscheiden.
United Robotics Group
Logo Artiminds
Der auf Roboterprogrammiersoftware spezialisierte Hersteller ArtiMinds Robotics beantragte Anfang 2025 Insolvenz. Das Amtsgericht Karlsruhe eröffnete im April 2025 das Insolvenzverfahren über die ArtiMinds Robotics GmbH. Betroffen waren zum Zeitpunkt des Insolvenzantrags 54 Beschäftigte. Als wesentlichen Grund für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten nannte die Geschäftsführung den starken Rückgang der Aufträge aus der Automobil- und Zulieferindustrie. Ein Investorenprozess war bereits 2024 eingeleitet worden. Ob eine dauerhafte Sanierung oder Übernahme gelang, ist anhand der öffentlich verfügbaren Informationen bislang nicht abschließend bestätigt.
Artiminds
Der Steckverbinderspezialist Erich Jaeger hat nach seiner Insolvenz einen neuen Eigentümer gefunden. Die italienische Reflexallen-Gruppe übernahm im Juni 2026 wesentliche Geschäftsbereiche.
Der Steckverbinderspezialist Erich Jaeger hat nach seiner Insolvenz einen neuen Eigentümer gefunden. Die italienische Reflexallen-Gruppe übernahm im Juni 2026 wesentliche Geschäftsbereiche.
Erich Jaeger
Varta
Außenansicht des Pollin Electronic Centers in Pförring mit weißer Gebäudefassade, einer großen blau gerahmten Glasfront am Haupteingang und dem Schriftzug „Electronic Center“.
Logo Paragon
Produktionsgebäude der Jenaer Leiterplatten GmbH in Jena mit weißer Fassade, blauen Leiterbahn-Motiven und mehreren Fenstern. Vor dem zweigeschossigen Gebäude verläuft eine Straße mit parkenden Autos.
Der Umrichter- und Energiespeicherspezialist Freqcon wurde nach seiner Insolvenz von der spanischen Grupo Amper übernommen. Der Geschäftsbetrieb wird unter dem Namen Freqcon Amper Group fortgeführt.
Nach dem Eigenverwaltungsverfahren der BMZ Holding GmbH und der BMZ Germany GmbH übernahm die Beteiligungsgesellschaft SKion am 25. Februar 2026 wesentliche Geschäftsteile des Batterieherstellers. Das Geschäft wird unter anderem durch die neue BMZ Battery Solutions Germany GmbH fortgeführt. Nach Angaben von SKion konnten 207 Beschäftigte in Deutschland weiterbeschäftigt werden. Die neu gegründeten Gesellschaften sind keine Rechtsnachfolger der insolventen BMZ-Gesellschaften.
schwarz-weiß Foto eines Autos mit Anhänger. Auf dem Anhänger steht Kathrein-Antennen
Der Cellforce-Standort in Kirchentellinsfurt steht vor dem Aus. 200 Mitarbeiter verlieren ihren Job.
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Flugtaxi des Elektro-Flugzeug-Pioniers Lilium in der Luft über einem Wald
Der Flugtaxi-Hersteller Volocopter darf hat eine langersehnte Flugerlaubnis für Paris erhalten
Schwierige Auftragslage in der Leiterplattenfertigung: Würth schließt sein PCB-Werk in Schopfheim.
Ehemaliges Plexus-Gebäude in Darmstadt
NONTHABURI, THAILAND – On May 03, 2018 - Panasonic is a Japanese multinational electronics corporation branding logo.
ContiTech Standorte Werksschließung
Eissmann Automotive Logo am Firmengebäude
Deltec Firmensitz Furth
Logo der United Robotics Group
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Der Steckverbinderspezialist Erich Jaeger hat nach seiner Insolvenz einen neuen Eigentümer gefunden. Die italienische Reflexallen-Gruppe übernahm im Juni 2026 wesentliche Geschäftsbereiche.
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