Mit dem Sustainability Gate 2026 setzen die Silicon Saxony Days ein klares Signal für mehr Nachhaltigkeit in der Elektronikindustrie. Das dreitägige Format verbindet Regulierung, Entwicklung, Fertigung und Recycling in einem praxisnahen Konferenzumfeld.
Martin ProbstMartinProbstMartin ProbstOnline-Redakteur
Das Sustainability Gate der Silicon Saxony Days beleuchtet umweltbewusste Elektronik entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
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Sustainability Gate: Ein Signal für nachhaltige Elektronik
Das Sustainability Gate 2026 ist ein zentraler Bestandteil der Silicon Saxony Days und hebt sich als eigenständiger Themenstrang hervor. Es bietet eine umfassende Plattform, um gesetzliche Vorgaben, Nachhaltigkeitsmanagement und technische Umsetzung in der Elektronikindustrie zu diskutieren.
Die Veranstaltung erstreckt sich über drei Tage und umfasst vier Hauptthemen: von der Designidee bis zum Prototyping, nachhaltige Fertigung, Recycling von Elektronikbaugruppen und die Integration von Best-Practice-Beispielen. Diese Struktur ermöglicht es, den gesamten Lebenszyklus elektronischer Produkte abzudecken.
Besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) bietet das Sustainability Gate wertvolle Einblicke, wie Nachhaltigkeit in der Praxis umgesetzt werden kann. Der Austausch zwischen Regulierung und Praxis sowie die Vernetzung mit internationalen Fachleuten machen das Event zu einem wichtigen Treffpunkt für die Branche.
Diese Infobox wurde von Labrador AI generiert und von einem Journalisten geprüft.
Wenn sich im Juni am Dresdner Flughafen die Wege durch Terminal 1 füllen, geht es ausnahmsweise nicht in Richtung Abflug, sondern mitten hinein in das Zentrum einer Branche, die in Sachsen seit 30 Jahren zu Hause ist. Dort, wo sonst Reisende auf ihre Gates zusteuern, entsteht für drei Tage der Konferenzort schlechthin der europäischen Halbleiterindustrie. Ein großer Teil des Flughafens wird für die Silicon Saxony Days 2026 zweckentfremdet. Auf mehreren Ebenen dreht sich alles um Mikroelektronik, Software, Smart Systems und die industrielle Zukunft des Standorts. Ausgerechnet diese Kulisse macht die Veranstaltung so stimmig, denn im Umfeld des Dresdner Flughafens wächst gerade Europas Halbleiterfertigung rasant mit Fabs von Infineon, ESMC und Bosch.
Vom 15. bis 17. Juni 2026 wird das Terminal 1 des Airports zum Veranstaltungsort der 20. Silicon Saxony Days. Die Jubiläumsausgabe fällt dabei mit dem 25 jährigen Bestehen von Silicon Saxony e. V. zusammen und dauert erstmals drei Tage. Auf mehreren Ebenen verteilen sich zehn Bühnen, große Ausstellungsflächen und Networking-Bereiche, die eine Kombination aus Konferenz, Ausstellung und Networking bieten. Das Sustainability Gate ist also Teil eines deutlich größeren Branchentreffens, steht innerhalb dieses Rahmens aber als eigener inhaltlicher Strang klar erkennbar im Programm.
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Auch die Zahlen zeigen, wie stark sich das Event entwickelt hat. 2023 kamen laut Silicon Saxony mehr als 600 Teilnehmende aus 20 Ländern, dazu 80 Speaker und Demonstratoren sowie 54 Aussteller. 2024 trafen sich am Dresdner Flughafen mehr als 700 Industrievertreter, Branchenexperten und Wissenschaftler aus über 20 Ländern. 2025 zählte Silicon Saxony dann mehr als 1100 Gäste und spricht von der bislang spektakulärsten Ausgabe. Für 2026 nennen die offiziellen Seiten je nach Unterseite über 900 Fachleute beziehungsweise über 1000 Teilnehmende und mehr als 30 Prozent internationale Gäste. Damit ist die Veranstaltung längst weit über einen regionalen Branchentreff hinausgewachsen.Besonders interessant ist die Veranstaltung für Studenten, die eine Karriere in der Mikroelektronik anstreben, denn sie bietet Einblicke in aktuelle Technologietrends, direkten Kontakt zu Unternehmen und Verbänden sowie gute Möglichkeiten zum Networking in einer der wichtigsten Halbleiterregionen Europas.
Sustainability Gate @ Silicon Saxony Days 2026
Nachhaltigkeit entscheidet zunehmend darüber, wie Elektronik künftig entwickelt, gefertigt und eingesetzt wird. Regulatorische Anforderungen, knappe Ressourcen und steigende Kosten treffen auf einen hohen Innovationsdruck – und verlangen nach neuen Lösungen entlang des gesamten Produktlebenszyklus.
Genau hier setzt das Sustainability Gate an, das die Fachmagazine productronic und elektronik industrie gemeinsam mit Silicon Saxony e. V. im Rahmen der Silicon Saxony Days 2026 (15.–17. Juni, Flughafen Dresden) veranstalten. Im Mittelpunkt stehen konkrete Ansätze, Erfahrungen und Technologien – von Nachhaltigkeitsmanagement und Design über Fertigungskonzepte bis hin zu Recycling und Kreislaufwirtschaft.
Mit Beiträgen unter anderem von Celus, Elesta, RS Components, Nexperia und dem VDE bringt das Sustainability Gate zentrale Akteure der Branche zusammen und schafft Raum für Austausch und neue Perspektiven. Bleiben Sie gespannt – weitere Details zu Programm und Inhalten folgen in Kürze.
Sustainability Gate 2026: Vier Themenfelder, drei Tage, 17 Slots
In dieses Umfeld fügt sich das Sustainability Gate nicht nur schlüssig ein, sondern setzt innerhalb der Silicon Saxony Days einen eigenen Akzent. Es ist nicht als einzelner Vortrag angelegt, sondern als eigener Track über alle drei Tage hinweg. Die Vortragsstruktur umfasst vier Themenfelder: gesetzliche Vorgaben und Nachhaltigkeitsmanagement im Unternehmen, nachhaltig von der Designidee bis zum Prototyping, Herstellung vom Halbleiter zur fertigen Platine grün gedacht sowie Recycling von Elektronik Baugruppen in der Realität. Best Practice Beispiele ziehen sich dabei als praktischer Bezug durch mehrere Beiträge und zeigen, wie sich regulatorische Anforderungen und technische Umsetzung im Unternehmen verbinden lassen.
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Damit folgt das Gate dem Lebensweg elektronischer Produkte erstaunlich konsequent, von der organisatorischen und regulatorischen Ebene bis zum Umgang mit Baugruppen und Materialien am Ende des Produktlebens. Gerade für KMUs ist dabei oft noch offen, wie sich gesetzliche Vorgaben in die betriebliche Praxis übersetzen lassen. Umso wichtiger sind Best-Practice-Beispiele, die zeigen, wie Unternehmen Nachhaltigkeitsmanagement, regulatorische Anforderungen und technische Umsetzung sinnvoll zusammenführen können.
Nachhaltigkeit hat in der Elektronik längst eine Tragweite erreicht, die weit über einzelne Umweltmaßnahmen hinausgeht. Sie berührt die gesamte Branche in ihrem Kern, vom Umgang mit Rohstoffen und Chemikalien über Energieeinsatz und Prozessstabilität bis hin zu Lieferketten, Reparierbarkeit und Kreislauffähigkeit. Gerade in der Elektronik wiegen diese Fragen besonders schwer, weil Produkte technisch hochkomplex, materialintensiv und oft für lange Einsatzzeiten ausgelegt sind. Was in der Entwicklung entschieden, in der Fertigung umgesetzt und im Unternehmen organisatorisch verankert wird, hat deshalb unmittelbare Folgen für Ressourcenverbrauch, Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit. Dass die Silicon Saxony Days diesem Thema mit einem eigenen Gate Raum geben, ist damit nicht nur ein programmatisches Signal, sondern Ausdruck einer Entwicklung, die die Branche bereits in vielen Bereichen erfasst hat.
Das Programm des Sustainability Gate ist entlang von vier Überthemen aufgebaut, verteilt sich organisatorisch aber auf drei Veranstaltungstage. Der Grund dafür ist, dass der zweite Tag zwei Themenblöcke bündelt: zunächst Design und Prototyping, danach die Fertigung.
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Tag
Uhrzeit
Überthema
Geplante Beiträge
Montag, 15. Juni 2026
14:00 bis 16:15 Uhr
Gesetzliche Vorgaben und Nachhaltigkeitsmanagement im Unternehmen
BMFTR, ZVEI, Prettl, VDE
Dienstag, 16. Juni 2026
11:00 bis 12:40 Uhr
Nachhaltig von der Designidee bis zum Prototyping
Celus, Elesta, RS Components, Siemens
Dienstag, 16. Juni 2026
13:45 bis 15:25 Uhr
Herstellung vom Halbleiter zur fertigen Platine grün gedacht
McDermid Alpha
Mittwoch, 17. Juni 2026
9:45 bis 11:40 Uhr
Recycling von Baugruppen in der Realität
Dukosi, Nexperia, MTM Ruhrzinn, Stannol
Der Auftakt mit BMFTR, ZVEI, Prettl und VDE verspricht eine Verbindung aus politischem Rahmen, Verbandsblick und betrieblicher Umsetzung. Im zweiten Themenblock rückt die frühe Produktentstehung in den Mittelpunkt, also die Phase, in der Entscheidungen über Materialeinsatz, Langlebigkeit und spätere Reparierbarkeit fallen. Mit Celus, Elesta, RS Components und Siemens wird dieser Bereich aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet, von Entwicklungsmethoden über Bauteile bis hin zur industriellen Praxis. Der anschließende Fertigungsblock lenkt den Blick auf die Frage, wie Nachhaltigkeit in Prozessen, Materialien und Produktionsabläufen konkret wirksam werden kann. Zum Abschluss führt das Recycling Themen wie Rückgewinnung, Wiederverwertung und Kreislauffähigkeit zusammen. Mit Dukosi, Nexperia, MTM Ruhrzinn und Stannol ist auch dieser Teil klar praxisnah besetzt. So entsteht ein Programm, das die verschiedenen Ebenen des Themas nicht isoliert behandelt, sondern als zusammenhängende Aufgaben entlang der Elektronik Wertschöpfung sichtbar macht.
Silicon Saxony Days und Sustainability Gate: Warum hier auch das Networking zählt
Zum Charakter der Silicon Saxony Days gehört allerdings mehr als das Programm auf den Bühnen. Zentraler Punkt der Veranstaltung offenen Austausch zwischen Entwicklern, Produzenten und Anwendern von Informations und Kommunikationstechnologien. Dazu kommen dediziertes B2B Matchmaking, Lounge Bereiche, die große Ausstellung und am Dienstagabend eine Networking Party.
Gerade für das Sustainability Gate ist dieser Rahmen wichtig. Nachhaltigkeit in der Elektronik lebt vom Austausch zwischen Regulierung und Praxis, zwischen Entwicklung und Fertigung, zwischen Materialfragen und Geschäftsmodellen. Dass das Gate nicht isoliert stattfindet, sondern mitten in einem großen Branchentreffen mit Ausstellung, Begegnungsflächen und internationalem Fachpublikum, verleiht ihm zusätzliche Relevanz. Für drei Tage wird der Dresdner Flughafen damit zum Treffpunkt einer Branche, die ihre Zukunft verhandelt und dem Thema Nachhaltigkeit darin sichtbar einen eigenen Platz einräumt.