Risc-basierende Architektur: Der Alekto Plus bringt gleich eine ganze Reihe an Schnittstellen mit.

Risc-basierende Architektur: Der Alekto Plus bringt gleich eine ganze Reihe an Schnittstellen mit.

Bei Vision Systems gibt es mit dem Alekto Plus einen auf der Risc-Architektur basierenden Kleincomputer. Wie bei den bereits seit längerem verfügbaren Mitgliedern der Alekto-Produktfamilie, hat Vision Systems auch bei diesem Produkt den Schwerpunkt auf industriespezifische Busanbindungen, wie acht Digital I/O, I²C-Bus, zwei mal Ethernet, zwei mal USB und RS232/422/485 gelegt. Die Kommunikationsmöglichkeiten lassen sich auf Basis der internen Slots für Mini-PCIe (USB-Signale), SIM-Card und Micro-SD-Card erweitern und ermöglichen Features wie 3G/GPRS, WLAN oder Bluetooth. Dies empfiehlt das System für Applikationen, bei denen kein DSL-Zugang machbar ist. Konzipiert ist das System für die Hutschienenmontage. Die kompakten Maße lauten inklusive den DB9-Anschlüssen und den Schraubklemmen: 167 mal 112 mal 53 Quadratmillimeter. Die Stromversorgung kann mit Eingangsspannungen von neun bis 30 Volt Gleichspannung realisiert werden. Die bemerkenswert geringe Leistungsaufnahme von 6,5 Watt (im Ruhezustand und ohne angeschlossene Peripherie) erlaubt dem Open-Risc Alekto Plus ein komplett lüfterloses Kühlkonzept und einen Arbeitstemperaturbereich von minus zehn bis plus 65 Grad Celsius. Der Begriff Open-Risc wird von Vision Systems für die Kombination von Risc-CPU und offener Software, wie Debian GNU/Linux oder Open WRT verwendet. Der Kunde kann das Linux-basierende Betriebs­system individuell an die jeweilige Kundenapplikation anpassen. Der Anwender kann jedoch auch auf vorkonfigurierte Debian Lenny- und Open-WRT-Installationen zurückgreifen, welche Vision Systems als Image auf DVD mitliefert. Die Einsatzmöglichkeiten des Alekto Plus sind aufgrund seiner Eigenschaften sehr vielfältig. Zu erwähnen sind hierbei Routeranwendungen, Applikationen in der Gebäudesteuerung, als Datenbank- oder Webserver. (uns)