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Gemäß dem Motto „Markieren mit System“ lässt sich der aktuelle Tintenstrahldrucker vielseitig einsetzen und ist leicht zu handhaben.
Der Printjet Advanced kann serienmäßig Kunststoff- oder Metallmarkierer in Farbe bedrucken.
Der Tintenstrahldrucker lässt sich einfach in industrielle Abläufe integrieren.
Der Tintenstrahldrucker besitzt eine Aufnahmekapazität von bis zu 30 Multicard-Markierern und verarbeitet 6000 Markierer mit einem Klick.
Dank Stand-Alone-Funktion und Embedded-PC lassen sich vorkonfigurierte Druckaufträge direkt über die USB-Schnittstelle verarbeiten.

Das eindeutige Kennzeichnen von elektrischen Betriebsmitteln und Anlagen ist verbindlich in den Normen DIN EN 60204-1 (VDE 0113 Teil 1) Elektrische Ausrüstung von Maschinen; Sicherheitsgruppennorm Typ B1 nach CEN-Klassifikation und DIN EN 61082-1:1995-05 früher DIN 40719-2 festgelegt. Für Farbmarkierungen sind die Normen DIN 4066, DIN 4844, DIN 67510, DIN ISO 3864 und ISO 6309 zuständig. Das Druckbild des Printjet Advanced von Weidmüller erlaubt es, neben Texten, Zeichen, Bilder und Logos auch Warnsymbole, Data-Matrixcodes und ähnliche Symbole normgerecht herstellen.

Der in der vierten Generation entwickelte Drucker ist Teil eines aufeinander abgestimmten Gesamtkonzepts, das Weidmüller „Markieren mit System“ nennt. Die Markierungslösung umfasst Bedruckungs- und Markierungssysteme, ebenso Druckersoftware mit CAE-Schnittstellen. In die Entwicklung des Printjet Advanced flossen allerlei praxisorientierte Kundenbedürfnisse aus verschiedenen Industriebereichen ein. Der industrielle Tintenstrahldrucker kann serienmäßig mit Edelstahl, Aluminium und Polyamid umgehen. Das Gerät vereinzelt, beschriftet und härtet die Tinte, das alles erfolgt hoch automatisiert in einem Arbeitsablauf. Die erstellten Markierer sind sofort einsetzbar. Damit steigert das System laut Hersteller die Flexibilität bei Markierungsaufgaben und erhöht gleichzeitig die Anwendungsbreite. Der Anwender muss nicht auf Lösungen externer Dienstleister zurückgreifen, Investitionen in weiterer Hardware sind überflüssig.

Mit dieser Lösung will sich Weidmüller vom Wettbewerb unterscheiden: In einem Arbeitsprozess, mit einem Drucker und mit einer Software kann der Kunde industrielle Markierungen für viele Umgebungen (Schutzklassen IP 20/IP 67 und Outdoor) in vielen Industriebereichen normgerecht gemäß DIN EN 60068-2-70 erstellen. Auch ohne direkte Softwareanbindung lässt sich das System dezentral als One-Stop-Shop-Drucker einsetzen: Dank Stand-Alone-Funktion und Embedded-PC lassen sich vorkonfigurierte Druckaufträge direkt über die USB-Schnittstelle verarbeiten. Bei Bedarf ist es sogar möglich, sich die Aufträge auch über USB-Stick laden.

Flexible Druckprozesse

Bei der Entwicklung seines neuen Druckers legte Weidmüller hohen Wert auf Prozessstabilität. Der hoch automatisierte Printjet Advanced lässt einen 24-Stunden-Betrieb dank hochwertiger Komponenten in der Mechanik, Sensorik und Elektronik sowie der Stand-Alone-Funktion zu. Das Gerät kann sowohl Multicard- als auch Metallicard-Formate serienmäßig in Industriestandardbreite bedrucken. Es beschriftet neutrale Kunststoffmarkierer im einheitlichen Multicard-Format. Das Multicard-Sortiment umfasst derzeit mehr als 220 Varianten an Markierungslösungen für die Verbinder-, Leiter-, Kabel- und Gerätebeschriftung. Alle Varianten lassen sich mittels der Software M-Print-Pro beschriften. Die Markierer sind halogenfrei, das heißt, sie lassen sich auch in brandgefährdeten, anspruchsvollen Applikationen einsetzen, etwa in der Verkehrs- oder Gebäudetechnik. Der Drucker besitzt eine Aufnahmekapazität von bis zu 30 Multicard-Markierern und verarbeitet 6000 Markierer mit einem Klick, einzeln zugeführt werden Metallicards und teilbare Multicards. Für Volumensteigerung und Zeitersparnis sorgen ein Effizienz steigernder hoher Automatisierungsgrad sowie ein auf optimierte Prozesse hin entwickeltes Druckerkonzept. Die Auflösung liegt wahlweise bei 1200 dpi oder 600 dpi.

Eine integrierte, selbst regulierende thermische Fixierung bietet eine qualitätsstabile Oberflächenversiegelung und macht Markierer im industriellen Umfeld widerstandsfähig und langlebig. Insbesondere die Metallmarkierer erweisen sich als recht resistent gegenüber unterschiedlichen Chemikalien, Reinigungsstoffen oder UV-Strahlen. Sie erlauben die Verwendung auch in anspruchsvollen Branchen wie etwa der Lebensmittelproduktion oder der chemischen Industrie. Auf Bedienfreundlichkeit ist das dreh- und neigbare 5,7 Zoll große Truecolor-TFT-Touch-Panel ausgelegt; es soll Arbeitsprozesse erleichtern. In dem multilingual konzipierten Drucker sind 25 Sprachen installiert, so dass praktisch jeder Anwender damit umgehen können sollte.

Markieren mit System

Beim Tintenstrahldrucker Printjet Advanced sind Software, Markierer und Drucker präzise in einem System aufeinander abgestimmt. Das Bedruckungssystem für Kunststoffmarkierer arbeitet auf Basis von thermisch härtender Tinte (Tintenpatronen, CMYK). Praktisch: Aufgrund der wasserbasierenden Tinte müssen leere Druckerpatronen nicht über den Sondermüll entsorgt werden.