„In Kombination mit den Möglichkeiten der integrierten IT-Funktionalitäten und der Vernetzung mit Ethernet bietet die JX3-Familie Maschinen- und Anlagenbauern eine tragfähige Lösung für die Anforderungen der Gegenwart und der Zukunft.“

„In Kombination mit den Möglichkeiten der integrierten IT-Funktionalitäten und der Vernetzung mit Ethernet bietet die JX3-Familie Maschinen- und Anlagenbauern eine tragfähige Lösung für die Anforderungen der Gegenwart und der Zukunft.“

Mit der Einführung der Ethernet-basierten Steuerungstechnologie JetWeb erregte Jetter Anfang dieses Jahrtausends eine Menge Aufmerksamkeit. Jetzt stellte Geschäftsführer Martin Jetter die zweite Generation vor. Die JX3 ist vernetzter, kompakter und leistungsfähiger. Zur Familie gehören Steuerungen, die sich durch ihre Skalierbarkeit, Modularität und komfortable Handhabung sowie eine Vielzahl von Erweiterungsmodulen für digitale und analoge Signalverarbeitung sowie für die Verarbeitung von Temperatursignalen kennzeichnen. Die Steuerungen JetControl 340, 350 und 360 haben exakt dieselbe Baugröße bei einer Modulbreite von 50 mm. Die passenden Erweiterungsmodule sind 25 mm schmal. Mit der kostenoptimierten Einstiegslösung JetControl 340 lassen sich bis zu drei Achsen steuern. Das leistungsstärkere Modell JetControl-350 kann bis zu acht Achsen ansteuern. Die High-End-Steuerung JetControl 360 bietet eine integrierte Bahnsteuerung und kann bis zu 24 Achsen ansteuern.

Kommunikation mittels Ethernet

Ergänzt wird die Familie durch zwei Busköpfe für eine weitere Dezentralisierung. Für die Anbindung an Ethernet-Netzwerke steht ein Ethernet-Buskopf mit einem 2-Port-Switch zur bereit. Die IP-Adressvergabe erfolgt statisch über einen Dipschalter auf der Backplane oder dynamisch, z. B. über DHCP. Der zweite Port bietet die Möglichkeit, die Steuerung zur Laufzeit zu programmieren und zu diagnostizieren während sie sich im Steuerungsnetzwerk befindet. Zusätzlich verfügen die Steuerungen über eine serielle und eine CAN-Schnittstelle.

Die Programmierung der Steuerungssysteme erfolgt mit der auf strukturiertem Text basierenden Sprache JetSym STX. Sie bietet Funktionen einer Hochsprache und eignet sich so für den steigenden Bedarf an Software für Prozessbeschreibung und Datenverwaltung. In der der Steuerungstechnik setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass nur Hochsprachen die modernen Anforderungen an die Steuerungs- und Antriebstechnik erfüllen können.

Eine Software genügt

Da alle drei Steuerungen mit derselben Software und Programmiersprache programmiert werden, haben Maschinenbauer laut Jetter gleich in verschiedenen Situationen gravierende Vorteile:

– Wenn sich eine Maschine funktional weiter entwickelt.

– Wenn Maschinen in verschiedenen Leistungsstufen angeboten werden (z. B. einmal mit Pneumatik, einmal mit Servo?antrieben).

– Wenn neue Maschinentypen entwickelt werden, bei denen es einen hohen Überschneidungsgrad zu bestehenden Maschinen gibt.

– Wenn eine höhere Performance gefordert ist.

Die Montage der JX3-I/O-Module ist denkbar einfach. Jedes Erweiterungsmodul hat seine eigene Backplane, die auf die Hutschiene aufgeschnappt wird. Zum Modultausch ist lediglich das Modulgehäuse von der Backplane zu lösen. Steckbare Klemmen ermöglichen das Vorkonfektionieren von Kabelbäumen mit unterschiedlicher Anschlusstechnik: Zugfeder und Federanschluss dienen dem werkzeuglosen Anschluss der Leiter. Die Erweiterungsmodule sind farblich kodiert; das heißt, dass es für bestimmte Funktionalitäten auch definierte Farben gibt. Das erleichtert den Überblick im Schaltschrank oder in der Maschine.