Artesyn Communication Products, LLC, ein Tochterunternehmen der Artesyn Technologies und Anbieter von Kommunikationscontrollern und High-Speed WAN Interfaces, bietet Linux Support für das PowerPC-basierte Artesyn PM/PPC. Ingenieure von MontaVista und Artesyn Communication Products haben gemeinsam eine Lösung entwickelt, die in der MontaVista Version 2.4 Hard Hat Linux Distribution enthalten ist. Das Board Support Package (BSP), eine von Artesyn entwickelte Systemsoftware, macht das PM/PPC in Linux Systemen einsatzfähig. So können Entwickler von Telekommunikationslösungen die Flexibilität und überlegene Leistungsfähigkeit des PM/PPC auch in Linux Umgebungen einsetzen.


„Die Popularität von Linux wird auf Grund des Open Source Ansatzes, der exzellenten Anpassungsfähigkeit und Flexibilität ständig größer. Eine breite Palette von Services kann heute unter Linux eingesetzt werden,“ sagte Cole Creighton, Product Manager bei Artesyn Communication Products. „Wir erweitern unseren Betriebssystemsupport nun um Linux und unterstützen damit auch ein lizenzfreies System. Wir wollen unseren Kunden damit helfen, Kosten zu reduzieren und Entwicklungszeiten für ihre eigenen Lösungen zu verkürzen. Mit dem Artesyn PM/PPC PMC-Modul als leistungsstarke Hardwareoption für Embedded Systeme wird Artesyn im schnell wachsenden Linux Markt erfolgreich sein.“


Das PM/PPC vereint die Geschwindigkeit und Prozessorleistung des PowerPC mit Connectivity und Erweiterungsoptionen für die Realisierung eines hoch funktionalen CPU/Memory Subsystems. Artesyns PM/PPC ist mit einem bis zu 458 MHz schnellen PowerPC 750 Mikroprozessor, einem 32-bit, 33/66-MHz PCI Interface und einem 1 MByte Level-2 Cache großzügig ausgestattet. Das Modul kann außerdem mit 32, 64 oder 128 MByte ECC SDRAM konfiguriert werden. Neben den zwei serienmäßigen seriellen Ports steht optional auch eine Ethernet Schnittstelle zur Verfügung.


„Indem die Prozessorleistung auf PMC Mezzanine gebracht wird, bietet das PM/PPC ein komplettes Processor/Memory Subsystem, das zudem flexibel und einfach erweitert werden kann,“ sagte Cole Creighton. „Kurz gesagt, die Basisboards müssen bei einem Prozessorupgrade nicht geändert oder gar ausgetauscht werden. Dadurch lassen sich erhebliche Kosten- und Ressourceneinsparungen realisieren.“


Durch den geringen Stromverbrauch des PM/PPC werden die entsprechenden Ressourcen des Hostsystems nur minimal belastet. Der PMC Standard erlaubt die Integration des Moduls sowohl in CompactPCI, VME oder proprietären Hardwareplattformen. Und anders als bei den meisten Prozessor PMCs hat Artesyn den Prozessor und dessen Kühlsystem auf der Oberseite des Moduls, nahe der Frontblende positioniert. Dadurch bleibt das Prozessor PMC innerhalb der bestehenden PMC Baumaße und belegt nur einen Slot in einem Standard CompactPCI oder VME System.


Das Linux Board Support Package (BSP) für das Artesyn PM/PPC ist ab sofort verfügbar. Zusätzlich wird Artesyn Unterstützung für andere Produkte und künftige Versionen von Linux anbieten.