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(Bild: Redaktion IEE)

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Die Führungsmannschaft von Ewellix bei der Vorstellung der neuen Marke auf der Motek 2019. (v.l.: Swen Wenig, Geschäftsführer Deutschland; Jean-Michel Poloni K, President France & Group Director Sales and Marketing; Daniel Westberg, CEO) Redaktion IEE

Auch unter dem neuen Namen will sich das Unternehmen auf seine Kernbereiche konzentrieren: industrielle Automatisierung, Medizintechnik und mobile Anwendungen. Die Ewellix-Gruppe unterhält neun Fertigungszentren in Europa, Nordamerika und Asien sowie 16 Vertriebsstandorte weltweit und beschäftigt mehr als 1400 Mitarbeiter. im Dezember 2018 wurde SKF Motion Technologies (SMT) nach fünfzig Jahren als Teil der SKF-Gruppe vom deutsch-schwedischen Investor Triton Partners übernommen.

„Da wir uns vom reinen Produktlieferanten zu einem Anbieter von kundenspezifischen Lineartechnik-Lösungen entwickeln möchten, planen wir unsere globale Präsenz noch weiter auszubauen. Beispielsweise entstehen im Moment neue Kundenzentren in Ungarn und Indien“, führt Daniel Westberg, CEO von Ewellix, aus

Weg vom stationären Cobot per Liftkit und Slidekit

Bei der Entwicklung praktischer Lösungen kooperiert Ewellix eng mit Kunden aus der Automatisierungsbranche. Dazu gehören beispielsweise integrierte Systeme, die die Reichweite von kollaborativen Robotern erweitern. So zeigte das Unternehmen auf der Messe eine Kombination aus einer Teleskopsäule (Liftkit) und einer Linearachse (Slidekit). Diese Helferlein erweitern den Handlungsspielraum von Cobots, da er nicht mehr nur noch durch die Reichweite begrenzt wird.

Die kompakte Teleskopsäule hebt oder senkt die Basis des Cobots um bis zu 900 Millimeter. In Sonderfällen lassen sich auch größere Hübe realisieren. Typische Anwendungen für das Liftkit sind Pick-and-Place-Lösungen oder Palettieraufgaben an Verpackungsstationen. Mit der Teleskopsäule CPMT für höhere Auslastungen lässt sich der Cobot auch kopfüber an der Decke montieren. Für Pick-and-Place-Anwendungen kommt die CPSM in Frage. Sie verfügt über eine Wiederholgenauigkeit von bis zu 0,01 Millimeter.

Als Basis für das Slidekit dient die Linearachse CLSM-150-B. Diese wird von einer Kugelgewindespindel angetrieben und ermöglicht Verfahrwege von bis zu 1800 Millimetern.

Kits als Plug-and-Play-Lösung für UR-Roboter

Eine Besonderheit ergibt sich beim Verwenden von Cobots von Universal Robots: die Steuerung von UR erkennt die Erweiterungen als zusätzliche vertikale oder horizontale Achse. Jedes Kit enthält die benötigte Hardware, die mechanischen Anbauteile sowie Steuerungen und Schnittstellen zum UR-System. Ebenfalls enthalten ist eine UR-Caps-Software zur direkten Steuerung der zusätzlichen Achse aus der Roboter-Programmierumgebung heraus. Es sind keine Entwicklungsressourcen notwendig.

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Ewellix macht seine CASM-100- und LEMC-Aktuatoren IoT-fähig, indem es den Komponenten integrierte drahtlose Sensoren zur Erfassung von Kraft und Temperatur spendiert hat. Ewellix

Neben der Weiterentwicklung der Linearkomponenten sollen smarte Sensortechnologien und deren Analyse einen Mehrwert für die Anwender bringen. Stichwort: IoT-Fähigkeit. Ein erster Schritt in diese Richtung ist die neu Konzeption der CASM-100- und LEMC-Aktuatoren. Diese sind jetzt mit integrierten drahtlosen Sensoren zur Erfassung von Kraft und Temperatur ausgestattet. Diese Sensoren messen das vom Motor an die interne Kugel- oder Rollenspindel abgegebene Drehmoment und überwachen die Betriebstemperatur des Aktuators. Zudem leistet die neue Generation der CASM-100- und LEMC-Serien von Ewellix bis zu 82 Kilonewton und ermöglicht Betriebsgeschwindigkeiten von bis zu einem Meter pro Sekunde.

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