Vom 28. bis 30. März haben Anwender die Möglichkeit, in Workshops Hand anzulegen und vermitteltes Wissen in die Praxis umzusetzen.

Vom 28. bis 30. März haben Anwender die Möglichkeit, in Workshops Hand anzulegen und vermitteltes Wissen in die Praxis umzusetzen. (Bild: Strobl / Automatisierungstreff)

| von Martin Large

Wie auch im Vorjahr bieten Trend-Sessions eine weitere Möglichkeit zur Fortbildung. Das Programm dieser Vorträge trägt den Charakter eines kleinen, praxisnahen Kongresses. Zum Beispiel zeigt die VDE-Trendsession die Entwicklung der Energiewende auf, bei der die Automatisierungstechnik einen Stützpfeiler darstellt. Neu in diesem Jahr ist der Marktplatz 4.0, auf dem Unternehmen konkrete Use-Cases ihre Produkte mit Industrie 4.0-Bezug vorstellen.

Automatisierungstreff 2017

  • 28. bis 30. März Kongresshalle Böblingen
  • Workshops, Trend-Sessions und Fachausstellung zu den Themen Automatisierung, IT und Energie
  • Neu: Marktplatz Industrie 4.0 – Konkrete Use-Cases für I 4.0
  • www.automatisierungstreff.com

Workshops im Überblick:

Universelles Sicherheitskonzept für alle Steuerungstypen inklusive Safe Motion Applikationen

Universelles Sicherheitskonzept für alle Steuerungstypen inklusive Safe Motion Applikationen Bihl+Wiedemann

Bihl + Wiedemann – Universelles Sicherheitskonzept Im Maschinenbau sind die Anforderungen an die Sicherheitstechnik stark gestiegen. In den klassischen Maschinenbauprojekten reicht es in vielen Fällen nicht mehr aus, Antriebe einfach nur stillzusetzen. Oft müssen darüber hinaus beispielsweise Geschwindigkeiten oder Rampen sicher überwacht werden. So gibt es Fördertechnikprojekte, bei denen Sicherheitssysteme die Informationen von hunderten Not-Halt-Tastern einsammeln und auswerten. Das Unternehmen bietet mit einem modularen System Lösungen für diese Anforderungen. Wie das im Einzelnen funktioniert und wie Anwender durch das Sicherheitskonzept in ihren Anlagen Zeit und Geld sparen können, erklärt der Workshop.

Sicherheitskonzept für alle Steuerungstypen inklusive Safe Motion Applikationen – 29.03. 10:00 bis 15:30 Uhr

Wie man per Simulation die Lebensdauer eines Steuerelements erhöht.

Wie man per Simulation die Lebensdauer eines Steuerelements erhöht. Cadfem

Cadfem – Lebensdauer verlängern Im Verlauf der Veranstaltung erhalten Teilnehmer ein Verständnis dafür, wie und welche Design-Maßnahmen und Einflussgrößen des Thermal-Managements die Lebensdauer eines elektronischen Steuergerätes verlängern. Der Workshop eignet sich für Anwender, die mit Simulationen noch keine Erfahrungen haben bis hin zu Usern der Simulationssoftware Ansys, die sich weiterbilden wollen. Sie lernen dabei die Möglichkeiten der Simulation mit dem Tool kennen, wie man systematisch zum Ergebnis kommt und wie sie mit variablen Einflüssen und veränderlichen Größen auf dem Weg zum optimierten Produkt umgehen.

Wie Sie die Lebensdauer eines elektronischen Steuergerätes verlängern: Simulation & Optimierung des Thermal Managements in der Elektronik – 29.03. 13:30 bis 16:30 Uhr

Mit RFID lassen sich immer mehr Informationen kontrollieren und damit besser nutzen.

Mit RFID lassen sich immer mehr Informationen kontrollieren und damit besser nutzen. Contrinex

Contrinex Sensor – RFID besser nutzen Die Vorteile von RFID in der Automatisierungstechnik verschaffen der Technologie eine flächendeckende Verbreitung – auch in Bezug auf Industrie 4.0. Das Unternehmen stellt auf dem Workshop seine RFID-Systeme ConID mit low frequency (LF)- und high frequency (HF)-Readern auf einer einzigen RS485-Leitung vor. Dabei ermöglichen Schreib-/Leseköpfe mit IO-Link-Anbindung eine einfache Integration. Außerdem zeigt das Unternehmen das Zusammenspiel von Tags, Lesegeräten sowie Prozesssoftware.

Workshop: Mehr Informationen, besser kontrollieren – Dank RFID – 28.03. 10:00 bis 16:30 Uhr

Creative IT – MES besser verstehen Ziel des Workshops ist es, den Teilnehmern die Leistungen sowie die Multisite-Architektur des MES Qubes zu vermitteln. Die Software ermöglicht Unternehmen, Daten von Standorten in Echtzeit zu sichern und industrielle Leistungen zu vergleichen. Teilnehmer entwerfen in praktischen Übungen Benutzeroberflächen. Der abschließende Tagespunkt erläutert wie Anwender die erweiterte Realität (Augmented Reality) nutzen können, um die Instandhaltung zu vereinfachen.

Workshop: Qubes – Smart Manufacturing Software für die digitale Transformation Ihrer Fabriken – 28.03. 09:30 bis 17:30 Uhr

Wie Sie Apps erstellen, ohne zu Programmieren erfahren Sie auf der nächsten Seite.

GTI Control – IoT-Apps ohne Programmieren Der Workshop zeigt, wie durch die Web-Visualisierung Procon-Web ohne Programmierkenntnisse eine bestehende Maschine in das firmeninterne Internet of Things (IoT)-Umfeld integriert werden kann und bestehende Maschinendaten zu nutzen. Mit einem geringen Hardwareaufwand kann die integrierte Maschine dann Daten für eine Industrie 4.0 taugliche Unternehmenscloud zur Verfügung stellen – ohne einen Eingriff in die bestehende Maschinenkonfiguration. Die Teilnehmer erzeugen Web-Apps für Smartphone, Tablets oder auch Desktop-PCs ohne HTML5- und Java Script-Kenntnisse mitbringen zu müssen. Die Apps werden über einen Raspberry-PI zur Verfügung gestellt und stehen so in der firmeninternen Cloud zur Verfügung.

Workshop: Industrial Apps für IoT konfigurieren statt programmieren – 29.03. 10:00 bis 16:30 Uhr

Workshop Automatisierungstreff 2017 Monkey Works

Monkey Works zeigt Ihnen auf dem Marktplatz Industrie 4.0 den IoT Framework Use-Case: 'IoT konsequent zu Ende gedacht!' Monkey Works

Monkey Works –  IoT-Apps ohne Programmieren #2 Der Workshop vermittelt die Grundlagen der App-Entwicklung für iOS und Android. Dabei sollen die Teilnehmer Industrie-Applikationen bauen, ohne zu programmieren und diese Apps mit Sensoren über die Cloud verbinden, ohne eine Zeile Code geschrieben zu haben. Laut Veranstalter ist diese Anbindung nötig, da zur Automatisierungstechnik noch langfristig Dinge gehören, die nicht mit dem Internet verbunden sind, sondern offine per Bluetooth, NFC oder QR-Codes integriert werden müssen. Praktische Einheiten zeigen die Inbetriebnahme eines IoT-Boards und dessen Konfiguration für ausgewählte IoT-Szenarien. Außerdem erfahren die Teilnehmer, wie sie die Apps auf Smartphones oder Tablets verteilen.

Workshop: IoT vom Sensor bis zum Menschen und zurück! – 28.03. 09:30 bis 16:30 Uhr

Vom IO-Link Sensor bis in die Cloud

Vom IO-Link Sensor bis in die Cloud Hilscher

Hilscher – Auf in die Cloud Der Workshop richtet sich an Systemintegratoren und Anlagenbauer die Automatisierungsanlagen an Cloud-basierte Systeme sicher anbinden müssen. Im theoretischen Teil beleuchtet der Hersteller das unternehmenseigene Net-IoT, das Daten zwischen dem Feld und der Cloud austauscht. Im Übungsteil erlangen die Teilnehmer hierzu praktisches Wissen und nehmen das Starterkit als ‚Automatisierungsanlage 4.0 für den Tisch‘ in Betrieb.

Workshop: Net-IOT Starterkit in der Praxis: vom IO-Link Sensor bis in die Cloud – 30.03. 09:30 bis 17:30 Uhr

OPC UA und Simatic per Cloud zusammenbringen

OPC UA und Simatic per Cloud zusammenbringen IBH Softec

IBH-Softec – OPC UA und Simatic zusammenbringen Da OPC UA nicht nur Maschinendaten, also Prozesswerte und Messwerte überträgt, sondern sie auch semantisch beschreiben kann, wird OPC UA immer wichtiger, wenn es darum geht, Maschinendaten von Steuerungen an übergeordnete Systeme zu übergeben. Wie aber kann man Prozessdaten aus Siemens-Simatic-Steuerungen auslesen und in die OPC UA-Kommunikation einbinden? Die Lösung dazu ist die OPC UA Server/Client Baugruppe IBH Link UA. Im theoretischen Teil stellt der Workshop die Möglichkeiten und Funktionen des Produkts vor. Anschließend werden mittels praktischer Beispiele und Übungen die Inbetriebnahme erörtert. Die weiteren Themen des Workshops sind unter anderem das Erstellen einer Konfiguration mit dem TIA Portal und die Verwendung der integrierten SoftSPS zur Datenvorverarbeitung sowie die Kommunikation mit anderen OPC UA Servern.

Workshop: IBH Link UA – Embedded OPC UA Server/Client für SIMATIC Steuerungen – 30.03. 09:30 bis 16:30 Uhr

Auf der folgenden Seite finden Sie Informationen, wie man die Things ins Internet bringt.

Der Workshop erläutert, wie sich SPSen und Robotersteuerungen direkt mit Datenbanken verbinden lassen.

Der Workshop erläutert, wie sich SPSen und Robotersteuerungen direkt mit Datenbanken verbinden lassen. Inasoft

Inasoft Systems – Steuerungen mit Datenbanken verbinden Der SQL4automation Connector ist eine Software, die SPSen und Robotersteuerungen direkt mit Datenbanken verbindet. Im Workshop erfahren Teilnehmer, wie sie mit dem Programm eine SPS an eine SQL Datenbank anbinden. Dazu lernen sie das Prinzip des Tools sowie die Inbetriebnahme. Außerdem werden sie in die SQL Sprache eingeführt und wenden diese mit einer Teststeuerung an. Dazu sind an der Software keine projektspezifischen Anpassungen nötig, da in der Steuerung programmiert wird. Für viele Steuerungen gibt es bereits fertige Bibliotheken.

Workshop: SQL4automation – die clevere Datenbankanbindung – 28.03. 09:30 bis 16:30 Uhr

Automatisierte Fehlersuche an Feldbussystemen

Automatisierte Fehlersuche an Feldbussystemen I-V-G Göhringer

I-V-G Göhringer – Vorbeugende Instandhaltung von Feldbussen Unternehmen stellen sich die Frage: Soll ich Messgeräte beschaffen und Personal ausbilden oder einen externen Dienstleister beauftragen?“. Der Workshop will diese Frage beantworten, indem er Unentschlossenen Zahlen zur Berechnung vorlegt. Zudem erläutert Hans-Ludwig Göhringer, Geschäftsführer des Unternehmens, mit welchen Hilfsmitteln und Messgeräten sich Fehlerursachen erkennen lassen. Dabei beleuchtet er die Stärken und Schwächen der auf dem Markt verfügbaren Messgeräte, mit einer abschließenden Gegenüberstellung der jeweils notwendigen Investitionen. Außerdem vertieft er mit den Teilnehmern das gelernte Wissen mit praktischen Anwendungen und zeigt am Beispiel Profibus, wie Feldbussysteme altern.

Workshop: Automatisierte Fehlersuche an Feldbussystemen – 30.03.13:30 bis 16:00 Uhr

Der Weg von den „Things über das Internet bis in die Cloud nicht ganz einfach.

Der Weg von den „Things über das Internet bis in die Cloud nicht ganz einfach. M & M

M&M Software GmbH – Wie man Things ins Internet bringt Der Weg von den ‚Things‘ (beispielsweise Sensoren) im IoT über das Internet bis in die Cloud ist nicht ganz einfach; denn auf Sensorebene überwiegen Komponenten die keine eigene Internetschnittstelle haben. Damit Anwender diesem Problem begegnen können, erhalten sie in diesem Workshop einen praxisorientierten Einblick in die Cloud-Anbindung von klassischen Sensoren mittels einer IEC 61131 programmierbaren Steuerung (Wago PFC), die als Gateway fungiert. Dazu gibt es am Beispiel von Microsoft Azure eine Cloud Applikation inklusive deren Aufbau, Einsatz und Test.

Workshop: Verwendung einer klassischen SPS als IIoT Gateway in der Praxis – 30.03. 09:30 bis 12:45 Uhr und 14:00 bis 17:15 Uhr

Per OPC UA mit TSN Industrie 4.0 umsetzen.

Per OPC UA mit TSN Industrie 4.0 umsetzen. Sercos

Sercos International – OPC UA mit TSN in der Praxis In diesem Workshop wird erläutert und diskutiert, welche Anforderungen sich im Kontext von Industrie 4.0 für die Automatisierungstechnik ergeben und welchen Einfluss neue Informations- und Kommunikationstechnologien auf konventionelle Feldbus- und Automatisierungslösungen haben. Die Veranstaltung behandelt unter anderem Steuerungskonzepte auf der Basis von Cloudtechnologien, eine durchgängige Vernetzung von Maschinen und Anlagen mit OPC UA und Sercos sowie das deterministische Ethernet auf Basis von TSN (Time-Sensitive Networking).

Workshop: Maschinenkommunikation im Kontext von Industrie 4.0 – 29.03. 10:00 bis 16:30 Uhr

Wie mobile Gerät mit Augmented Reality die Instandhaltung vereinfachen können.

Wie mobile Gerät mit Augmented Reality die Instandhaltung vereinfachen können. WSCAD

WSCAD electronic – Der I 4.0-Schaltschrank Der Workshop stellt vor, wie Anwender Industrie 4.0 im Electrical Engineering, dem Schaltschrankbau und der Fertigung von Schaltanlagen umsetzen können. Dabei zeigt das Unternehmen Methoden auf, um die Elektrokonstruktion- und planung effizienter zu gestalten und wie sich die Belastungen für den Ausführenden bei der normgerechten Konstruktion senken lassen. Der Workshop demonstriert auch, wie mobile Gerät mit Augmented Reality die Instandhaltung vereinfachen können. Dieses Thema behandelt auch der Use-case des Unternehems, welches es auf dem Markplatz 4.0 vorstellt.

Workshop: Industrie 4.0 in der Elektrokonstruktion, dem Schaltschrankbau und der Fertigung – 28.03. 10:00 bis 16:00 Uhr

MES D.A.CH Verband – Marktüberblick und Branchenbeispiele Gleich an zwei Tagen wird das MES von zahlreichen Unternehmen aus allen Richtungen beleuchtet. Teilnehmer erwartet eine Art Mini-Kongress. Zu den Vorträgen gehören unter anderem: ‚Der Welt-Standard OPC UA: Status and Adoption‘, ‚Null Fehler sind möglich!‘ und ‚Optimierungspotenziale in der Fertigung mit Hilfe von MES‘. Nicht fehlen darf: ‚Cyber Security im Rahmen von Industrie 4.0 und MES Lösungen‘ in Zeiten immer häufigerer Angriffe von außen. Zudem zeigen aktuelle Trends auf den Leitmessen, dass kaum ein Unternehmen an den Themen wie IoT oder Cloud Connector vorbei kommt. Selbst Steuerungen laufen bereits heute in der virtuellen Welt, wie das Picasso Projekt zeigt, in der NC und Robotersteuerungen in die Cloud ausgelagert werden. Allerdings sollten Anwender die Datensicherheit nicht vergessen.

Workshop: Manufacturing Execution Systems in der Praxis Marktüberblick und Branchenbeispiele von der Automations- bis zur ERP-Ebene jeweils am 28.03.und 29.03 09:30 bis 18:00 Uhr mit wechselnden Unternehmen

 

(ml)

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