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Beide Seiten sind der Überzeugung, dass durch die Beteiligung der Volksrepublik China als Partnerland der HMI im nächsten Jahr in Deutschland die Chancen für eine weitere Intensivierung der bilateralen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen konkretisiert und gestärkt werden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und das Ministerium für Industrie und Informationstechnologie der Volksrepublik China unterstützen die Deutsche Messe und das China Council for the Promotion of International Trade (CCPIT) politisch bei der Umsetzung des Projekts.

China wird Partnerland der HMI 2012: Miao Wei und Philip Rösler mit dem obligatorischen Handschlag.

China wird Partnerland der HMI 2012: Miao Wei und Philip Rösler mit dem obligatorischen Handschlag.Hannovermesse

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Messe AG, Dr. Wolfram v. Fritsch, freut sich, dass „wir China als Partnerland auf der Hannover Messe 2012 begrüßen dürfen.“ Er unterstreicht: „Wir sind überzeugt, dass diese Partnerschaft den deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen starke Impulse verleiht und auf die Aussteller und Fachbesucher aus der ganzen Welt eine hohe Anziehungskraft ausüben wird. Für alle Messeteilnehmer besteht die Chance, ihre Geschäftsbeziehungen mit China im Im- und Export zu intensivieren sowie ihre wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Kontakte zu vertiefen.“

Partnerland mit hoher Wirtschaftsdynamik

Die Volksrepublik China gehört zu den stärksten Ausstellernationen der HMI. 2011 waren über 500 Aussteller aus der Volksrepublik vertreten. 2012 wird die chinesische Regierung aller Voraussicht nach staatliche Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Energieeffizienz vorstellen, beispielsweise in der Energieerzeugung, im Aufbau intelligenter Energienetze und -systeme und beim Bau umweltfreundlicher Fahrzeuge.

Für die deutsche und die internationale Industrie stellt China einen enormen Markt dar. Angesichts einer Wirtschaftsdynamik mit Zuwachsraten von mehr als zehn Prozent pro Jahr ist das Reich der Mitte ein wichtiger Investor. Chinas Handelsbilanzüberschuss betrug 2010 rund 183 Milliarden US-Dollar.

Mit einem umfassenden Konjunkturprogramm setzt China derzeit auf den ökologischen Umbau seiner Wirtschaft. Neben den klassischen Exportindustrien wird das bevölkerungsreichste Land der Erde in den kommenden Jahren einen hohen Investitionsbedarf in den Bereichen Verkehrsinfrastruktur, Energieerzeugung, Bergbausicherheit, Umweltschutz und Gesundheitswesen haben.

Partnerschaft auf Augenhöhe

Deutschland ist Chinas größter europäischer Handelspartner. Produkte aus der Bundesrepublik sind vor Ort gefragt, insbesondere im Maschinenbau, sowie in der Automobilindustrie, Chemie und Umwelttechnologien. Damit bringt die deutsche Industrie ideale Voraussetzungen mit, um die Modernisierung der chinesischen Volkswirtschaft mit Produkten, Verfahren und Know-how zu unterstützen. Für „eine Partnerschaft auf Augenhöhe“ werben daher der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und der angegliederte Asien-Pazifik Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (APA) im Zusammenhang mit dem Engagement Chinas als Partnerland der HMI. Gemeinsam mit der Bundesregierung bemühen sich der BDI und der APA nach eigenen Angaben um die Verbesserung des Investitionsklimas und des wirtschaftlichen Umfeldes für deutsche Unternehmen in China. Dazu gehören auch der Abbau von Marktzugangsbeschränkungen und die Schaffung fairer Wettbewerbsbedingungen.

(eck)

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