Hier zu sehen ist ein zentrales Distributionszentrum von Dätwyler in Holland.

Hier zu sehen ist ein zentrales Distributionszentrum von Dätwyler in Holland. (Bild: Dätwyler)

Im Jahr 2001 hatte Dätwyler bereits die Katalog-Distributoren Schuricht aus Bremen (jetzt Distrelec Schuricht GmbH) und im Jahr 2010 Reichelt Elektronik, in der ostfriesischen Stadt Sande ansässig, gekauft. Nun will der Distributor wieder zuschlagen und visiert Farnell an. Der Schweizer hat zugesagt, jedem Premier Farnell Aktionär 1,65 britische Pfund in bar für jede Premier-Farnell-Aktie zu zahlen. Dies entspricht einer Prämie von rund 51 % gegenüber dem Schlusskurs von 1,09 britische Pfund (etwa 1,38 Euro) am 13. Juni 2016.

Die Transaktion bewertet das gesamte Aktienkapital von Premier Farnell mit rund 848 Millionen Schweizer Franken (615 Millionen britische Pfund), was einem Unternehmenswert von 1,092 Millionen (792 Millionen britische Pfund) entspricht. Die Transaktion soll zum vierten Quartal 2016 abgeschlossen sein. Dazu, wie sich die Übernahme auf die 3600 Mitarbeiter von Premier Farnell auswirkt, konnte aus den Informationen nicht entnommen werden.

Premier Farnell und Dätwyler sind zwei Distributoren für elektronische Bauteile mit komplementären Produktbereichen.

(jck)

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