Dymax wird 40

Dymax wird 40 (Bild: Dymax)

Die Dymax Corporation wurde im Januar 1980 von Andrew G. Bachmann als American Chemical and Engineering Company mit Hauptsitz in Torrington, Connecticut, USA, gegründet. Bachmann wurde stets angetrieben von der Idee, eine Reihe schnell härtender Klebstoffe zu entwickeln, die es den Kunden ermöglichen, ihre Komponenten schnell und kostengünstig zu verbinden. Gleichzeitig sollte der Eintrag von schädlichen Lösungsmitteln in die Umwelt reduziert werden. Eine Inspiration, die auch heute noch hochaktuell ist und die sein Sohn Greg Bachmann als Direktor und Vorsitzender der Dymax Corporation weiterträgt.

Denn was mit schöpferischem Einfallsreichtum in einer Garage in Torrington begann, entwickelte sich in den letzten vier Jahrzehnten zu einem international agierenden Anbieter von maßgeschneiderten lichthärtenden Klebstoffsystemen.
Seit den bescheidenen Anfängen ist die Dymax Corporation mittlerweile weltweit an acht Standorten in den USA, Irland, Deutschland, Singapur, China und Korea vertreten, beschäftigt rund 400 Mitarbeiter und hält mehr als 30 Patente.

UV-härtende Klebstoffe für die Elektronikfertigung

Das Unternehmen mit europäischem Sitz in Wiesbaden ist heute ein führender, technologiebasierter Hersteller von UV-lichthärtenden Materialien, Aushärtungs- und Dosiersystemen, die in Montageanwendungen weit verbreitet sind. Zielkunden sind OEMs in den Bereichen Medizintechnik, Elektronik- und Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrttechnik.

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Modernste Technologie bei der Dymax Europe GmbH in Wiesbaden. Dymax

Mit seiner Expertise im Bereich UV-Lichthärtung ist das Unternehmen auch in der Elektronikfertigung präsent. Die lichthärtenden Materialien werden in den unterschiedlichsten Anwendungen im Bereich der Elektronikfertigung eingesetzt, wie zum Beispiel für Schutzbeschichtungen (conformal coatings), Verkapselungen, Verklebung, Thermisches Management und Maskierung. Die Materialien sind elektronische Isolatoren; sie sind mit Zulassungen nach IPC, MIL-I-46058C und UL erhältlich. Die einkomponentigen, lösemittelfreien Dymax-Produkte für Elektronik-Anwendungen härten innerhalb weniger Sekunden durch Bestrahlung mit UV-Licht und sichtbarem Licht aus; dabei wird nur ein sehr geringer Anteil an flüchtigen, organischen Verbindungen (VOCs) oder sonstige Schadstoffe freigesetzt. Die meisten Produkte sind in verschiedenen Viskositäten verfügbar und so für unterschiedliche Einsatzgebiete geeignet.

Die lichthärtenden Schutzbeschichtungen (conformal coatings) von Dymax können über die gesamte Oberfläche oder nur auf bestimmte Teile der Leiterplatten aufgetragen werden und gewährleisten einen optimalen Schutz. Durch unterschiedliche sekundäre Aushärtemechanismen kann das Material in Schattenzonen nachgehärtet werden. UV-härtende Verkapselungen schützen elektronische Komponenten auf Leiterplatten bis zu Temperaturen von -40 °C. UV-härtende, abziehbare Schutzmasken schützen Leiterplatinen bei Wellen- oder Reflow-Löt-Prozessen und können manuell oder automatisiert aufgetragen werden. Einkomponentige Vergussmassen sind innerhalb weniger Sekunden vollständig ausgehärtet und reduzieren dadurch Zykluszeiten und -kosten drastisch. Die UV-härtenden, thermisch leitfähigen Materialien härten innerhalb weniger Sekunden durch Licht, Wärme oder Aktivator aus und sorgen für eine Abführung der entstehenden Wärme.

(pg)

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