Fujitsu

Das Fujitsu-Werk in Augsburg soll bis 2020 geschlossen werden. (Bild: Fujitsu)

| von Redaktion

Augsburg gilt als einer der modernsten Standorte innerhalb des Fujitsu-Konzerns. Das Unternehmen stellt hier Mainboards, Personal Computer, Workstations, Notebooks, Server und Speichersysteme her. Auch die weltweite Produktionsverantwortung für die Primergy-Server, die auf x86-Prozessoren basieren, liegt hier. Nach Unternehmensangaben werden täglich bis zu 21.000 Units gefertigt und 2.500 neue Konfigurationen und Modifikationen umgesetzt. Zudem sind F&E-Abteilungen angegliedert.

Die angekündigte Schließung soll Teil eines größeren Konzernumbaus sein, in dessen Rahmen auch 300 Arbeitsstellen an anderen deutschen Standorten gestrichen werden sollen. Fujitsu plant eine Verlegung von F&E, Fertigung und Logistik nach Japan.

Das weitere Schicksal der Beschäftigten an den Standorten Augsburg und München ist derzeit unklar. Man sei in Verhandlungen mit der Arbeitnehmer-Vertretung, hieß es dazu aus dem Konzern. Kündigungen sollen mit einem Sozialplan abgefedert werden.

(tm)

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