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In über 140 Fällen hat der ehemalige Professor Gelder veruntreut. Er nahm von 2006 bis 2009 Auftragsarbeiten von Firmen an, darunter Siemens oder EADS. An den Projekten arbeiteten wissenschaftliche Mitarbeiter der TU, die auch die Laboreinrichtungen der Universität nutzten. Die Honorare für die Forschungsarbeiten gingen jedoch nicht an die TU, sondern landeten auf Benders Privatkonto.

Nach Angaben der Tageszeitung tz kamen die fehlgeleiteten Gelder ans Tageslicht, weil Siemens versehentlich 424.000 Euro auf ein Konto der Technischen Universität überwies statt auf das Privatkonto des Professors. Aufgrund eines Geständnisses verurteilte das Gericht den Professor zu zwei Jahren auf Bewährung, einer Geldstrafe von 36.000 Euro sowie zur Wiedergutmachung des Schadens. Die Abendzeitung München berichtete außerdem, dass Bender die Pensionsbezüge von 6.000 Euro gestrichen werden. Ihm bleibe eine Rente von rund 2.000 Euro.

(mf)

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