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Das Einsatzgebiet des Leichtbauroboters sieht Kuka vor allem in kleinen und mittselständischen Unternehmen des Maschinenbaus.

Das Einsatzgebiet des Leichtbauroboters sieht Kuka vor allem in kleinen und mittselständischen Unternehmen des Maschinenbaus.Kuka

Kuka zeigte auf der Messe den Leitbauroboter LBR Iiwa – Iiwa für ‚intelligent industrial work assistant‘. Er ist mit sieben Achsen dem menschlichen Arm nachempfunden und lässt sich in Positions- und Nachgiebigkeitsregelung betreiben. Seine Kollisionserkennung und eine integrierte Gelenkmomentensensorik in allen Achsen prädestiniert den Roboter für feinfühlige Fügeprozesse und ermöglicht den Einsatz einfacher Werkzeuge. Aufgrund seines geringen Gewichts und der schlanken Bauform ist er für enge Einbausituationen geeignet. Den Leichtbauroboter gibt es mit einer Traglast von 7 und 14 kg.

Vorstandsvorsitzender Dr. Till Reuter zeigt sich mit dem Jahr 2012 zufrieden. Auch für 2013 erwartet er Wachstum.

Vorstandsvorsitzender Dr. Till Reuter zeigt sich mit dem Jahr 2012 zufrieden. Auch für 2013 erwartet er Wachstum.Redaktion IEE

Der Vorstandsvorsitzender Dr. Till Reuter stellte außerdem die Zahlen und die Strategie des Unternehmens vor. In 2012 erwirtschaftete es 1,74 Milliarden Euro – ein Plus von 21 %. Nach Steuern betrug der Gewinn 55,6 Millionen Euro. In den nächsten Jahren fokusiert das Robotikunternehmen vor allem den chinesischen Markt. Deutliches Zeichen hierfür ist das neue Werk in Shanghai. Ab der zweiten Jahreshälfte 2013 werden dort auf 20.000 m2 rund 3.000 Roboter pro Jahr montiert – bis 2015 sollen es 5.000 werden. Außerdem möchte Kuka vor allem in der Industrie außerhalb des Automobilbaus wachsen. Bis 2015 soll der Umsatz hier auf über 700 Millionen Euro steigen.

Den Robotics Award gewann die Konzeptstudie eines mobilen Roboters für die Bearbeitung von Großbauteilen.

Den Robotics Award gewann die Konzeptstudie eines mobilen Roboters für die Bearbeitung von Großbauteilen.Redaktion IEE

Die Kuka Konzeptstudie Moiros hat den Robotics Award der Hannover Messe gewonnen. Die  Konzeptstudie kombinierte einen Industrieroboter mit einem Elektrofahrzeug. Mit diesem System lassen sich große Bauteile flexibel und autark bearbeiten, weil es sich ohne Kabelverbindungen frei im Raum bewegen kann. Mit einer neu entwickelten Navigations-Software manövriert das System zudem durch enge Raumverhältnisse. Über eine Bleibatterie und einen Konverter mit Strom versorgt, kann es bis zu sechs Stunden am Stück betrieben werden. Da der Roboter mobil ist, entfällt der Transport großer Bauteile zu einer automatisierten Roboterbearbeitungsstation.

(mf)

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