Das Book-to-Bill-Ratio als Indikator für den mittelfristigen Trend kennzeichnet das Verhältnis vom Auftragseingang zum Umsatz.

Das Book-to-Bill-Ratio – der Quotient aus Auftragseingang und Umsatz – steigt auf 1,14. Ein derartig hoher Wert wurde in den vergangenen Jahren bislang noch nie erreicht. (Bild: ZVEI)

Im Vergleich zum vorangegangenen zweiten Quartal lag der Umsatz auf gleicher Höhe (+0,3 %). Nach einem kräftigen Auftragseinbruch von 37 % im zweiten Quartal, der zum Teil auch durch Stornierungen von Bestellungen verursacht war, kam es jetzt nun zu einem Sprung nach oben von 47 %.

Nachdem sich der Lockdown negativ auf viele für die Leiterplattenindustrie wichtige europäische Länder ausgewirkt hatte, verbesserte sich im dritten Quartal das Geschäftsklima, da die Produktionsstätten wieder anliefen – sowohl bei der Versorgung als auch bei den Abnehmern. Einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung des Klimas leistete die Autoindustrie. Da jedoch unklar ist, wie nachhaltig die Verbesserung ist, sind die Erwartungen der Leiterplattenunternehmen nur verhalten optimistisch. Zusätzlich fehlen in vielen Fällen in der Industrieelektronik die Exportaufträge.

(pg)

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