Schaeffler investiert im Rahmen seiner Roadmap 2025 rund 80 Millionen Euro in ein Zentrallabor für 360 Mitarbeiter am Stammsitz in Herzogenaurach. Schaeffler

Schaeffler investiert im Rahmen seiner Roadmap 2025 rund 80 Millionen Euro in ein Zentrallabor für 360 Mitarbeiter am Stammsitz in Herzogenaurach. (Bild: Schaeffler)

| von Martin Large

Das divisionsübergreifende Zentrallabor am Stammsitz von Schaeffler wird in 15 Laboren mehr als 360 Mitarbeitern Platz bieten. Es bündelt Kernkompetenzen und Schlüsseltechnologien des Unternehmens, vor allem in den Bereichen Mess-, Prüf- und Kalibriertechnik, Materialwissenschaft, Werkstoffgestaltung und Elektrochemie sowie Optimierung von Lebensdauer, Belastung und Zuverlässigkeit. Außerdem wird ein Elektroniklabor aufgebaut. Mit der Konsolidierung der Forschung unter einem Dach soll der spartenübergreifende Wissens- und Technologietransfer intensiviert sowie eine Leistungssteigerung durch die gemeinsame Nutzung von Ressourcen erreicht werden.

„Im neuen Zentrallabor werden wir bereichsübergreifende Grundlagen-Technologien bereitstellen, um damit zum Beispiel Produktentwicklungen für nachhaltige und CO2-neutrale Mobilitäts- und Energie-Ökosysteme zu ermöglichen“, erklärte Uwe Wagner, Vorstand Forschung und Entwicklung. „Um Lösungen für die großen Zukunftstrends wie zum Beispiel CO2-Neutralität, neue Mobilitätskonzepte oder Automatisierung zu gestalten, müssen wir auch unsere übergreifenden Grundlagenkompetenzen in den Bereichen der Material- und Oberflächentechnologien, der Elektrochemie, der Elektronik oder der Digitalisierung immer schneller erweitern.“

Das Zentrallabor soll auch Kunden zugänglich gemacht werden. Dazu wird ein Labor- und Präsentationsbereich für Digitalisierung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz etabliert.

(dw)

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