Smartrep-LPKF_Laser-Nutzentrenner

Vertreter von Smartrep und LPKF freuen sich über die Vertriebsvereinbarung für die Laser-Nutzentrenner in Deutschland und der Schweiz. (Bild: Smartrep)

Mit LPKF an Bord, rückt Smartrep einen wichtigen Prozessschritt in den Fokus: das Trennen fertig produzierter Einzelschaltungen aus einem Mehrfachnutzen. Smartrep wird die Laserschneidanlagen von LPKF Laser & Electronics in Deutschland und der Schweiz vertreiben.

„Die Lasertechnologie bietet beim Nutzentrennen zahlreiche Vorteile gegenüber anderen Verfahren, weshalb wir uns freuen, die Systeme des Laserexperten LPKF nun in unser Produktportfolio aufnehmen zu können“, erläutert Andreas Keller, Geschäftsführer von Smartrep, mit Blick auf die fortschreitende Miniaturisierung, wodurch Leiterplatten immer kompakter werden. Materialsparend werden mehrere Einzelschaltungen aus einem Nutzen gefertigt, deren Vereinzelung am Ende der fertigen Baugruppe erfolgt. Daher muss das Trennen der Nutzen besonders schonend und mit möglichst schmalen Rändern erfolgen. „Die Cleancut-Technologie von LPKF in Kombination mit Ultrakurzpuls-Laserquellen sorgt für absolut saubere Schnittflächen“, erklärt Rudolf Niebling von Smartrep die technologischen Hintergründe der Kooperation. Der Distributor für SMT-Equipment verzeichnet eine steigende Nachfrage nach Nutzentrennern mit Lasertechnik. „Wir freuen uns über die Kooperation, weil wir unsere Kunden damit noch umfassender betreuen können. Das Know-how rund um die SMT-Prozesse und das Produkt-Portfolio von Smartrep stellen auch für unsere Kunden einen großen Mehrwert dar“, resümiert Lars Ederleh, Sales Director von LPKF.

Materialeinsparung und Designfreiheit

Das Laserverfahren an sich ist ein sehr schonender Produktionsprozes, denn die Leiterplatte ist praktisch keiner mechanischen Belastung und nur einer minimalen Wärmeeinflusszone ausgesetzt. Bei einer Laserstrahlbreite von unter 20 μm und minimalem Wärmeeintrag wird ein enger Abstand der Einzelschaltungen auf einem Nutzen ermöglicht. Die dadurch erzielte Materialeinsparung geht auch mit größerer Designfreiheit einher: Da der Laserprozess vollständig softwaregesteuert ist und keine Masken oder ähnliches benötigt, lässt sich nahezu jede Schneidkontur mit minimalen Radien realisieren.

Wechselnde Materialien oder Schneidkonturen werden einfach durch eine Anpassung der Bearbeitungsparameter und Laserwege berücksichtigt. Lange Umrüstzeiten beim Produktionswechsel entfallen. „Beim Nutzentrennen liegen viele Optimierungspotenziale für eine Fertigung“, erklärt Andreas Keller, warum die Laserschneidanlagen für EMS-Anbieter in Deutschland hochinteressant sind. „Alleine schon die Einsparung durch den reduzierten Flächenbedarf an Leiterplattenbasismaterial rechtfertigt den Einsatz der Laserschneidtechnologie von LPKF“, ergänzt Andreas Keller.

Productronica 2019: Smarttrep: Halle A2, Stand 377, LPKF: Halle B2, Stand 303 und Halle B1, Stand 612

(mrc)

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