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Steadytec basiert auf dem Plattformkonzept und macht den RJ45-Stecker

Steadytec basiert auf dem Plattformkonzept und macht den RJ45-Stecker

Auf der letzten SPS/IPC/Drives wurde es beschlossen, jetzt gibt es Infos und auf der SPS/IPC/Drives 2006 sind die Bauelemente bereits als Serienprodukt zu sehen: Unter der Technologiemarke „Steadytec“ präsentieren BTR Netcom, Telegärtner und Weidmüller eine neue Steckverbinderfamilie für Industrial-Ethernet. „Unser Ziel war es, den RJ45-Verbinder aus der Büro-Umwelt in das industrielle Umfeld zu bringen“, erläutert Bernd Fischer, Chief Marketing & Portfolio Officer bei Weidmüller Interface GmbH & Co. KG. Er betont dabei, dass Steadytec „kein Produktname und kein Firmenname“ sei, sondern „für absolute Zuverlässigkeit“ stehe.

Eine offizielle Steadytec-Allianz wie z. B. bei Bluetooth oder Zigbee gibt es derzeit (noch) nicht. „Einfache Handhabung und Modularität waren bei der Entwicklung die zwei we¬sentlichen Anforderungen an die RJ45-basierte Steckverbinderfamilie“, führt Fischer weiter aus. „Entspre¬chend wurde das industrietaugliche RJ45-System mit einer einfach handhabba¬ren Schnellanschlusstechnik für Leiterstärken bis AWG 22 und Übertragungsei¬genschaften bis einschließlich Kategorie 6 entwickelt.“ Durch das robuste Zink-Druckgussgehäuse der Steckverbinder ist eine solide Schirmung und hohe me¬chanische Stabilität sichergestellt. Die Montage erfolgt ganz ohne Spezialwerkzeug.

Die RJ45-Steckverbinder unterstüt¬zen dabei sämtliche Varianten der am Markt befindlichen Industrial Ethernet-Lö¬sungen und sind auch nach 750 Steckzyklen noch gemäß IP67 geschützt. Intensive Unterstützung erhalten die in den Normen vorgeschriebenen Steckverbinder mit Steadytec-Technolo¬gie unter anderem durch die Firmen Draka, Belden, Leoni, Molex und Nexans. „Der modulare Ansatz bei uns ist einzigartig“, stellt Fischer fest und weist darauf hin, dass neben den RJ45-Einsätzen auch LWL-Steckverbinder integriert werden können. Die LWL-Steckverbinder verfügen ebenfalls über eine Schnellanschlusstechnik und können für Plastic Optical Fibre (POF), Plastic Cladded Fibre (PCF) und Glass Optical Fibre (GOF) in 50 µm und 62,5 µm verwendet werden.

Hierzu werden Standard-LC-Duplex- und SC-Steckverbinder in die Ethernet-Steckverbinder der Varianten 4, 5 und 1 integrierbar sein. Torsten Janwlecke, Geschäftsführer von BTR Netcom: „Wir decken jeweils unterschiedliche Bereiche ab. Durch den Aufbau im Plattformkonzept sind die Produkte zukunftssicher und erweiterbar.“ Dabei bleiben die jeweiligen Patente bei den einzelnen Unternehmen. „Ein Steckverbinder kann Teile von allen drei Unternehmen enthalten“, erläutert Gerd Philipp, Prokurist bei Telegärtner, im Gespräch mit elektronik industrie. „So haben wir auch bei den stets sehr hohen Werkzeugkosten eine bessere Ausgangssituation. Hier bieten drei Wettbewerber ein Konzept an.“ (av)

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Germany