Der VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers sieht in dem rückläufigen Auftragseingang für den Januar 2021 aufgrund ungewöhnlich hoher Vorjahreswerte und vielfach verlängerter Werksferien in diesem Jahr keinen grundlegen Einbruch der Geschäftsentwicklung. VDMA

Der VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers sieht in dem rückläufigen Auftragseingang für den Januar 2021 aufgrund ungewöhnlich hoher Vorjahreswerte und vielfach verlängerter Werksferien in diesem Jahr keinen grundlegen Einbruch der Geschäftsentwicklung. (Bild: VDMA)

Es war ein Stück Hoffnung zum Ende 2020 und nun folgt die Ernüchterung. Die Bestellungen aus dem Inland im Januar sanken um 22 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Auslandsorders gingen um 5 % zurück. Trotzdem kam der Rückgang wenig überraschend heißt es beim VDMA, weil es im Vorjahresmonat, im Januar 2020, ungewöhnlich hohe Aufträge im Großanlagenbau gegeben hatte. Hinzu kam, dass einige Unternehmen über den Jahreswechsel 2020/2021 längere Werksferien angesetzt hatten. Im weniger schwankungsanfälligen Drei-Monats-Zeitraum November 2020 bis Januar 2021 war der Auftragseingang insgesamt genauso hoch wie im Vorjahreszeitraum. Aus dem Inland kamen zwar 6 % weniger Bestellungen, dafür legten die Auslandsaufträge um 3 % zu. Aus den Euro-Ländern wurde ein Plus von 1 % verbucht, aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 3 % mehr Bestellungen.

Dr. Ralph Wiechers (VDMA) zum Auftragseingang im Maschinenbau Januar 2021

(dw)

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