MEN und Duagon erwarten sich durch die komplementäre Produktpalette sowie den sich ergänzenden Vertriebsstrukturen, eine führende Position als Hersteller sicherer Rechner- und Kommunikationslösungen in kritischen Embedded-Anwendungen. In dem entstehenden Unternehmen  sollen neue Produkte und Komplettlösungen entwickelt werden. Im Fokus stehen dabei automatische Sicherheitssysteme und technologische Trends wie das autonome Fahren.

Duagon

Die fusionierenden Unternehmen MEN und Duagon wollen den Markt für automatische Sicherheitssysteme und Autonomes Fahren adressieren. MEN

Der bisherige Investor der MEN, HQ Equita, hat im Zuge des Zusammenschlusses den Verkauf der MEN Mikro Elektronik mit ihren Niederlassungen in China, Frankreich und USA mit der Deutschen Beteiligungs AG (DBAG) beschlossen. Die Duagon Holding war bereits ein Unternehmen aus dem Portfolio der DBAG. Die Integration und weitere Entwicklung der so entstehenden neuen Gruppe soll durch MEN-Gründer Manfred Schmitz begleitet werden. Er behält seine Anteile an MEN und wird dem Unternehmen als Gesellschafter und im Rahmen einer Verwaltungsratstätigkeit der übergeordneten neuen Gruppe weiterhin zur Verfügung stehen.

„Wir freuen uns über die neuen Perspektiven, die der Zusammenschluss von MEN und Duagon beiden Unternehmen eröffnet“, kommentiert Dr. Markus Dilger, bisheriger CEO von Duagon und künftiger CEO des Geschäftsbereichs Communication. „Für Duagon bestehen diese insbesondere im Zugang zur Hardware-Kompetenz von MEN, zum Beispiel in Hinblick auf Ausfallsicherheitsstandards, und zu neuen Absatzmärkten wie der Luftfahrt oder dem Medizinsektor.“

Bernd Härtlein, bisheriger CEO von MEN und künftiger CEO des Geschäftsbereichs Computing, rechnet als Effekt der Fusion mit einem noch stärkeren Fokus auf den Bahnmarkt. Jedoch wolle man auch weiterhin die bestehenden Fokusmärkte der MEN wie Industrie-Automation, Avionik oder Power & Energy ausbauen.