Dyconex AG kündigt Volumenproduktionsfähigkeit von polymer-basierten, mikrofluidischen Substraten mit integrierten Elektroden basierend auf Methoden der flexiblen Leiterplattenfertigung an. Das Herstellungsverfahren basiert u.a. auf großflächiger Plasmabehandlung von Polymerfolien, wie z. B. Polyimid, LCP PC, COC, zur Erzeugung der mikrofluidischen Kanalsysteme. Abhängig von der Größe des tatsächlichen Mikrofluidik-Chip-Entwurfs, können Hunderte oder Tausenden der einzelnen Substrate auf einem Standardnutzen Platz finden.

Goldmikroelektroden mit einem Durchmesser von nur 25 µm können in die Kanäle an beliebiger Stelle integriert werden, andere funktionelle Oberflächen, wie z. B. Silber bzw. Silberchlorid für Referenzelektroden, sind ebenfalls möglich, wenn für die jeweilige Anwendung erforderlich. Die Technologie ist ebenfalls erweiterbar auf mehrlagige, mikrofluidische Systeme mit vertikalen Verbindungskanälen. Einige der verwendeten Polymermaterialien (z. B. Polyimid) können auch in agressiven Medien und bei hohen Temperaturen eingesetzt werden, so dass Anwendungen für Mikroreaktoren oder Brennstoffzellen ebenfalls denkbar sind.

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