Kyocera und Toshiba arbeiten gemeinsam an der Entwicklung neuer Nitridkeramik-Komponenten. Im Rahmen der Kooperation wollen beide Unternehmen die Werkstofftechnologien von Toshiba mit den Keramikverarbeitungstechnologien von Kyocera verbinden. Primär zielt die Zusammenarbeit auf die Entwicklung von Leistungshalbleiter-Komponenten mit einer hohen Wärmeleitfähigkeit sowie Komponenten der Halbleiterproduktion ab, die eine präzise Temperaturkontrolle bei hohen Temperaturen ermöglichen.

Im Rahmen der Zusammenarbeit wollen die beiden Unternehmen auch Synergien austauschen und weiterentwickeln.  Zudem planen sie, die Vermarktung der gemeinsamen Technologien wie Nitridkeramik-Komponenten voranzutreiben.

Im Rahmen der Zusammenarbeit wollen die beiden Unternehmen auch Synergien austauschen und weiterentwickeln. Zudem planen sie, die Vermarktung der gemeinsamen Technologien wie Nitridkeramik-Komponenten voranzutreiben. Kyocera/Toshiba

Nitridkeramik-Technologie kommt häufig bei wärmeableitenden und –isolierenden Bauteilen in Leistungshalbleitern zum Einsatz. Gerade in der Automobil- und Eisenbahnbranche finden Komponenten aus Nitridkeramik wegen ihrer guten Wärmeleitfähigkeit und den mechanischen Eigenschaften häufig Verwendung. Der Einbau solcher Bauteile erhöht so den Wirkungsgrad der betroffenen Systeme.

Die beiden Unternehmen arbeiten bereits seit 2014 an der Entwicklung von Leistungshalbleitern und Komponenten für die Halbleiterfertigung zusammen. Nach positiven Ergebnissen bei Versuchsprodukten entschied man sich jetzt, die Zusammenarbeit zu vertiefen. Dazu wollen sie auch eine gemeinsame Arbeitsgruppe schaffen und gemeinsame Investitionen tätigen.