Eckdaten

Diese Fallstudie veranschaulicht eine laparoskopische Versiegelungsvorrichtung, die bei minimal-invasiven chirurgischen Eingriffen zum Einsatz kommt. C&K wurde als Partner ausgewählt, um kundenspezifische Schaltmechanismen mit spezifischen Betätigungskräften zwischen ein- und zweistufigem Schalten für hochpräzise medizinische Geräte bereitzustellen.

Von entscheidender Bedeutung bei kundenspezifischen Designs ist es, eine optimale Individualisierung zu erzielen, ohne Kosten-, Zeit- oder Qualitätseinbußen. Ein führender Hersteller medizinischer Geräte wandte sich an C&K, einem Hersteller hochwertiger elektromechanischer Schalter, um die Funktion einer seiner Geräteserien für die laparoskopische Gewebeversiegelung erheblich zu verändern. Der Hersteller brauchte einen langjährigen Partner, um einen kostengünstigen Schalter für diese Gerätelinie in einem kurzen Zeitraum und unter strenger Berücksichtigung der Qualität, Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und kundenspezifischer Produktvalidierung bereitzustellen.

Die laparoskopische Gewebeversiegelung ermöglicht minimal-invasive chirurgische Eingriffe.

Die laparoskopische Gewebeversiegelung ermöglicht minimal-invasive chirurgische Eingriffe. C&K

Die laparoskopische Gewebeversiegelung ermöglicht minimal-invasive chirurgische Eingriffe. Beim Design hochleistungsfähiger und langlebiger Geräte, die den anspruchsvollen Bedingungen im medizinischen Umfeld standhalten müssen, ist es wichtig, zu berücksichtigen wie die einzelnen Komponenten in den jeweiligen medizinischen Geräten zusammenarbeiten. Ein wesentlicher Faktor für die Langlebigkeit von Medizinprodukten ist die Qualität und die Art und Weise, wie der Endanwender die Geräte wahrnimmt. Sie müssen höchsten Qualitätsansprüchen genügen und sich hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit und Handhabung durch den Chirurgen von anderen Produkten abheben.

Herausforderungen bei der Entwicklung

Diese hier beschriebene laparoskopische Versiegelungsvorrichtung ermöglicht eine schnelle aufeinander folgende Versiegelung, Koagulation und Durchtrennung von Gewebe und Gefäßen. Um bei jeder Anwendung eine konsistente Abdichtung zu schaffen, bietet die Technik eine Kombination aus Druck und Energie.

Die präzise Wissenschaft der Gefäßversiegelung beruht auf einem durch Rückkopplung gesteuerten System, das die Energieabgabe nach Beendigung der Versiegelung automatisch unterbricht.

Hohe Betätigungskraft

Die technischen Gerätefunktionen erforderten einen zweistufigen Schaltmechanismus mit hoher Betätigungskraft. Für diese Anwendung modifizierte C&K seinen K12-Schalter. Chirurgen erhalten genau das haptische Feedback, das erforderlich ist, um anzuzeigen, welche Position zwischen zwei getrennten Einsätzen erreicht wird.

Im Prinzip funktioniert die Mechanik des Auslösers an der laparoskopischen Versiegelungsvorrichtung wie der zweistufige Fokus bei einer Kamera. Ähnlich wie ein Fotograf seine Kamera auf ein Objekt richtet und den Auslöser halb betätigt, kann der Chirurg das Gewebe fixieren und festklemmen, um die Wände der Blutgefäße zu komprimieren. Der Strom beginnt dann durch das Gewebe zu fließen und erzeugt Wärme. Dabei denaturieren Gewebeproteine, während Wasser in Dampf umgewandelt wird und entweicht. Durch den zweiten Schritt und die vollständige Aktivierung des Auslösemechanismus erfolgt der abschließende Vorgang. Die Intimawände des Gefäßes verschmelzen und führen zu einem vollständigen Verschluss des Lumens.

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