Das Tool soll Entwicklern eine exakte und umfassende Beurteilung von Abhängigkeiten verschiedener Ereignisse und deren Zeitverhalten in einem realen Steuergerät ermöglichen. Zunächst zeichnet die Universal Debug Engine (UDE) von PLS große Mengen von Trace-Daten zur Laufzeit direkt vom Steuergerät auf und übernimmt deren Vorverarbeitung. Dafür stehen dem Anwender die Zugangsgeräte UAD2next und UAD3+ aus der Universal-Access-Device-Familie zur Verfügung, die mittels entsprechender Target-spezifischer Trace-Module alle gängigen Trace-Schnittstellen unterstützen. Je nach Modellvariante lassen sich zwischen 512 MByte bis 4 GByte Trace-Daten speichern.

Debugger

Dem Anwender stehen mit der UAD2next und der UAD3+ aus der Universal-Access-Device-Familie zwei Zugangsgeräte zur Aufzeichnung von Trace-Daten Verfügung. PLS

Chron-View von Inchron visualisiert im Anschluss daran die aufgenommenen Trace-Daten in verschiedenen Darstellungsformen. Abhängigkeiten zwischen parallelen Abläufen von Steueralgorithmen, die sich negativ auf das Echtzeitverhalten auswirken, lassen sich dadurch besser erkennen. Das Tool prüft gleichzeitig auch automatisch die Einhaltung der Echtzeitanforderungen und bietet den Anwendern einen umfassenden Einblick in das Zeitverhalten des jeweiligen Systems.

Das Scheduling von Single-/Multi-/Many-Core-Systemen mit unterschiedlichen Betriebssystemen und Kommunikationsschnittstellen untersuchen zu können, ist eine wichtige Grundlage für die Fehlerbeseitigung. Durch die Kombination der Universal Debug Engine mit der Chron-View-Software lässt sich eine Analyse im Rahmen von übergreifenden Entwicklungs- und Testworkflows nunmehr sogar vollautomatisiert durchführen. Die Möglichkeit das Zeitverhalten komplexer Systeme kontinuierlich überprüfen zu können, trägt dazu bei, dass sich eventuell auftretende Probleme bereits im Projektstadium beheben lassen und dadurch komplexe Nacharbeiten entfallen.