Die Vacuumschmelze stellt die Heizanlage ihres Werksgeländes in Hanau von Heizöl auf den Bezug von Fernwärme um und reduziert damit den CO2-Ausstoss beträchtlich. „Der CO2-Ausstoß wird um rund 2.000 Tonnen pro Jahr auf 2.300 Tonnen pro Jahr halbiert. Dies entspricht einer PKW-Fahrleistung von etwa 12 Millionen Kilometer pro Jahr“, kommentiert Andrea Bauer, Geschäftsführerin des Unternehmens die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Hanau. Sie fährt fort: „Zusätzlich ergeben sich positive Auswirkungen auf das lokale Klima, denn die Verfeuerung von Heizöl in großindustriellen Betrieben beeinflusst das lokale Klima erheblich“. Ein Brennstoff wird jedoch für die Erzeugung der Fernwärme benötigt – nämlich Kohle. Die dabei entstehende Wärme wird ausgekoppelt und in das Fernwärmenetz eingespeist. Die bereits vorhandene Wärme lässt sich sinnvoll nutzen und wird nicht über die Kühltürme abgelassen. Die Auskopplung dieser Wärme erhöht so die Effizienz der Kohlekraftwerke. Diese effiziente Energienutzung macht sich nicht nur beim CO2-Ausstoß bemerkbar, sondern hat vor allem ökonomische Aspekte. „Künftig wird die VAC zu günstigeren Konditionen die Wärmeversorgung für rund 1300 Mitarbeiter sichern“, so Andrea Bauer. „Im jetzigen Umfeld der Explosion von Rohstoff-, Energie- und Personalkosten ist dies ein Baustein, um an dieser Stelle dem allgemeinen Preisdruck etwas entgegenzusetzen.“