Dr. Klaus-Henning Noffz, Vorsitzender der VDMA-Fachabteilung Machine Vision.

„Die Vision ist essentieller Dreh- und Angelpunkt und wesentlicher Treiber für die Bildverarbeitungs-industrie“, sagte Dr. Klaus-Henning Noffz, Vorsitzender der VDMA-Fachabteilung Machine Vision. VDMA

75 % der Aussteller und 81 % der Messebesucher der Vision hatten sich in einer Befragung für die Präsenzmesse im kommenden Jahr ausgesprochen, meldete die Landesmesse Stuttgart. Die Vision findet regulär im zweijährigen Turnus statt. Der neue Termin im ungeraden Messejahr, parallel zur Motek, der internationalen Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung, soll langfristig beibehalten werden. Ein virtueller Ersatz für den abgesagten Messetermin 2020 ist nicht geplant.

Neben den bereits für 2020 vorgesehenen, zusätzlichen Maßnahmen wie dem Start der ‚Vision Start-up World‘ und einer umfangreichen Kommunikationsoffensive im chinesischen Markt will die Messe Stuttgart die Vision 2021 mit digitalen Ergänzungen weiter verlängern.

Dr. Klaus-Henning Noffz und Gabriele Jansen begrüßten das Vorgehen der Messe Stuttgart aus Sicht der Industrie. Noffz ist Vorsitzender der VDMA-Fachabteilung Machine Vision, dem ideellen Träger der Bildverarbeitungsmesse, und Director New Business Development bei dem Kamerahersteller Basler. Jansen ist Managing Partner bei der Unternehmensberatung Vision Ventures und Mitglied des Board of Directors beim europäischen Verband der Bildverarbeitungsindustrie EMVA.

Über die Messe Vision

Die Vision, Weltleitmesse für Bildverarbeitung, findet 2021 vom 5. bis zum 7. Oktober in Stuttgart statt. Im zweijährigen Turnus bildet die Fachmesse das komplette Spektrum der Bildverarbeitungstechnik ab. Die Messe hat zahlreiche Aussteller aus dem Ausland und bietet ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. So werden bewährte Formate, wie das weltweit größte Vortragsforum für Bildverarbeitung, die ‚Industrial VISION Days‘, auch 2021 stattfinden.