Eckdaten

Die gestiegenen Datenanforderungen für die Kommunikation innerhalb eines Fahrzeugs, zwischen verschiedenen Fahrzeugen oder zwischen dem Fahrzeug und einem anderen Standort erfordern eine hochentwickelte Netzwerkinfrastruktur. Für Anwendungen, bei denen Staub, Schmutz, Feuchtigkeit, extreme Temperaturen und hohe Vibrationen gängig sind, lassen sich neue Steckverbinder wie der abgedichtete MCON- und HDSCS-Ethernet-Steckverbinder (Heavy Duty Sealed Connector Series) von TE Connectivity (TE) verwenden.

Das CAN-Bus-Protokoll stößt schnell an seine Grenzen, da im industriellen und gewerblichen Transportwesen die Anforderungen an die automatisierten Funktionen und an die Datenkonnektivität weiter zunehmen. Um bei den Megatrends mitzuhalten, die diese Anforderungen vorantreiben – zum Beispiel im Hinblick auf umweltfreundliche, sichere, vernetzte und produktive Fahrzeuge und Maschinen –, müssen sich die Konstrukteure nun überlegen, wie sie Ethernet-Systeme in ihre Entwicklungen integrieren, damit die Kundenanforderungen in naher und ferner Zukunft umfassend erfüllt werden können.

Branchenübergreifende Trends

Die Entwickler von Industrie- und Nutzfahrzeugen arbeiten an der nächsten Generation von Lkws, Bussen und Geländefahrzeugen, damit diese sicherer, umweltfreundlicher, vernetzter und produktiver werden. Um dies zu erreichen, werden automatisierte Funktionen eingesetzt, die bisher nur für Pkws entwickelt wurden, um die Produktivität zu steigern und die Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership, TCO) zu senken.

Für Anwendungen, bei denen Staub, Schmutz, Feuchtigkeit, extreme Temperaturen und hohe Vibrationen gängig sind, sind die abgedichteten MCON-Ethernet-Steckverbinder geeignet.

Für Anwendungen, bei denen Staub, Schmutz, Feuchtigkeit, extreme Temperaturen und hohe Vibrationen gängig sind, sind die abgedichteten MCON-Ethernet-Steckverbinder geeignet. TE Connectivity

Bei den neuen Schwerlastfahrzeugen werden Fahrerassistenz-, Automatisierungs- und Infotainment-Funktionen zu Standardanforderungen, ebenso wie 360-Grad-Kamerasysteme, die Hochgeschwindigkeitskommunikation zwischen Fahrzeugen (V2V) beziehungsweise zwischen dem Fahrzeug und der Infrastruktur (V2I) sowie eine Vielzahl unerlässlicher Sicherheitsmerkmale. Derzeit befindet sich die Branche auf Stufe 2 – der Teilautomatisierung. Wir gehen davon aus, dass der Markt in vier bis fünf Jahren Stufe 4 der Automatisierung erreicht haben wird und dass die meisten Neufahrzeuge dann über einen hohen Automatisierungsgrad verfügen. Man wird die funktionale Sicherheit nicht nur in der Konstruktion, sondern auch als Teil des Entwicklungs- und Qualitätsmanagementprozesses integrieren müssen, um die ISO-Norm 26262 und zukünftige Standards zu erfüllen.

Die Nutzfahrzeuge der Zukunft werden mehr über ihre Umgebung und den Streckenverlauf wissen. Sie senden Feedback an eine Homebase, das analysiert und entsprechend genutzt werden kann, um die Leistung und Produktivität zu verbessern. Diese Technologien (wie auch die unten genannten) sorgen für mehr Fahrerzufriedenheit, eine erhöhte Produktivität und geringere Gesamtbetriebskosten der Fahrzeughalter; darüber hinaus liefern sie den Herstellern ein deutlich besseres Leistungsfeedback.

Die folgenden neuen Trends der nächsten Seite sind nur einige Beispiele, die am Markt zu beobachten sind.

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