ASAP, das neben seinem Hauptsitz im oberbayerischen Gaimersheim über weitere zehn Standorte und 1100 Mitarbeiter verfügt, ist als Engineering-Unternehmen auf das Autonome Fahren, E-Mobilität, Vernetzung und Fahrzeug-Software spezialisiert. ZF hat seine Entwicklungskapazitäten im Bereich Autonomes Fahren und Elektromobilität zuletzt mit mehreren Unternehmensbeteiligungen unter dem Dach der Zukunft Ventures ausgebaut. Auch die jetzt vereinbarte Beteiligung folgt nach Unternehmensangaben der Konzernstrategie, diese Bereiche zu stärken und um Software- und Validierungsthemen zu erweitern. Allein in den nächsten fünf Jahren sollen hier rund 12 Milliarden Euro investiert werden.

ASAP

Die Zentrale der ASAP-Holding in Gaimersheim. ZF beteiligt sich mit 35 Prozent an dem Entwicklungsdienstleister. ASAP

Torsten Gollewski, der Geschäftsführer der Zukunft Ventures und Leiter der Vorentwicklung des ZF-Konzerns sagt zur Übernahme des Engineering-Unternehmens: „Mit der Beteiligung gewinnen wir Zugang zu personellen Ressourcen eines hervorragenden Engineering-Dienstleisters mit reichlich Branchenerfahrung und besonderer Expertise bei Testing und Validierung.“ Michael Neisen, Vorsitzender der Geschäftsführung der ASAP-Gruppe, unterstrich die Möglichkeit, mit einem der weltweiten größten Automobilzulieferer Technologien weiter vorantreiben zu können.