Im Rahmen des Projektes „Hy Fab – Forschungsfabrik für Brennstoffzellen und Wasserstoff“ soll die Brennstoffzellen-Forschung in Baden-Würtemberg weiter intensiviert werden. Das Umweltministerium des Landes investiert hierzu rund 7,9 Millionen Euro über einen Zeitraum von drei Jahren in den Ausbau des ZSW in Ulm sowie des Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg. Der Ausbau der Forschungsinfrastruktur an den beiden Standorten soll den beteiligten Wissenschaftlern die nötigen Ressourcen bieten, um automatisierte Fertigungs- und Qualitätssicherungsverfahren für Brennstoffzellen weiter zu erforschen.

Am ZSW wird die Brennstoffzellenforschung ausgebaut

Wissenschaftler des ZSW in Ulm sollen die Entwicklung und Erprobung automatisierter Fertigungs- und Qualitätssicherungsverfahren für Brennstoffzellen vorantreiben. ZSW

Ziel des Projekts ist es, die Herstellung von Automobil-Brennstoffzellen in großen Stückzahlen gemeinsam mit der Automobil- und Zulieferindustrie sowie Forschungspartnern voranzutreiben und damit Arbeitsplätze im Land zu sichern. Der Fokus liegt auf der Entwicklung von Verfahren zur automatisierten Fertigung und Qualitätssicherung für Brennstoffzellen-Stacks (engl. Stapel), die die Qualitäts- und Kostenziele für die industrielle Massenfertigung erfüllen.

„Um die Verkehrswende ernsthaft und wirksam angehen zu können, brauchen wir Mut und dürfen nicht ausschließlich auf batterieelektrische Fahrzeuge setzen“, sagte Franz Untersteller, Umweltminister von Baden-Württemberg. „Wir wollen mit dem Forschungsprojekt „Hy Fab“ Brennstoffzellenprodukte serientauglich und damit günstiger machen. Und so bundesweit Vorreiter werden.“