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Kooperationsmodell: Cariad und der Volkswagen-Konzern gehen erstmals direkte Beziehungen mit Halbleiterlieferanten auf der Tier-2- und Tier-3-Ebene ein. (Bild: Cariad)

Cariad, das Software-Unternehmen des Volkswagen-Konzerns, und STMicroelectronics (ST) planen die gemeinsame Entwicklung von System-on-Chips (SoC) für Autos. Gemeinsam wollen sie maßgeschneiderte Hardware für Konnektivität, Energiemanagement und Over-the-Air-Updates entwickeln und damit das softwaredefinierte und sichere Auto der Zukunft ermöglichen. Die Kooperation kommt der neuen Fahrzeuggeneration des Volkswagen-Konzerns zugute, die auf der Softwareplattform von Cariad basieren wird. Gleichzeitig verständigen sich die Partner darauf, dass der Auftragshersteller von Halbleitern TSMC künftig für ST die für das System-on-Chip benötigten Wafer fertigen soll. Damit will Cariad die Chipversorgung für die Autos bereits Jahre im Voraus absichern.

Im Rahmen der Halbleiterstrategie geht Cariad für den Volkswagen-Konzern erstmals direkte Beziehungen mit Halbleiterlieferanten auf der Tier-2- und Tier-3-Ebene ein. Künftig sollen Tier-1-Lieferanten des Konzerns nur noch die von ST und Cariad gemeinsam entwickelten System-on-Chips oder die Standardmikrocontroller aus der Stellar-Familie von ST für die Zonenarchitektur von Cariad einsetzen. Das neue System-on-Chip ergänzt die Microcontroller-Familie Stellar von ST nach oben hin und bietet erweiterte Echtzeit-Fähigkeit für service-orientierte Umgebungen. Das Cariad-Team wird daran mitarbeiten, die Architektur des 32-bit-Mikrocontrollers entsprechend den Anforderungen und Funktionalitäten für den Einsatz in den Autos des Volkswagen-Konzerns zu erweitern.

Darüber hinaus wird Cariad auch den Standard-Stellar-Mikrocontroller in die AU1-Prozessorenfamilie aufnehmen. Die Chips lassen sich für alle Applikationen im Bereich Vernetzungs- und Komfortelektronik, Energiemanagement und Antrieb einsetzen – in Zonen-Controllern oder in Servern im Betriebssystem VW.OS. Basierend auf den Stellar-Eigenschaften kann die gesamte AU1-Prozessor-Familie auch künftige Funktionserweiterungen per Over-the-Air-Update problemlos abbilden. Durch den Einsatz eines Standardchips müssen die Experten nur eine Basissoftware für alle Steuergeräte entwickeln und können zudem verschiedene Funktionen in einzelne Steuergeräte integrieren.

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