Volker Bibelhausen (52) wird dem dreiköpfigen Weidmüller-Vorstand angehören, bestehend aus Jörg Timmermann (Vorstandssprecher und Finanzvorstand CFO) und José Carlos Álvarez Tobar (Vertriebsvorstand CSO). Elke Eckstein (Vorstand Operations COO) verlässt zum 31.08.2018 das Unternehmen auf eigenen Wunsch.

Mit der neu geschaffenen Position des Chief Technology Officers (CTO) und der Berufung Bibelhausens will der Aufsichtsrat die Umsetzung der Unternehmensstrategie – Kunden- und Technologieorientierung – auch auf Ebene des Vorstands noch stärker verankern. Bibelhausen gilt als international erfahrener Technologieexperte mit exzellenter Branchenkenntnis. „Die Erfahrung und Kompetenz von Volker Bibelhausen wird Weidmüller als Technologiepartner unserer Kunden weiter stärken“, ergänzt Jörg Timmermann, Vorstandssprecher der Weidmüller Gruppe.

Automatisierung im Vorstand verankert: Volker Bibelhausen verantwortet bei Weidmüller als CTO die Umsetzung der Strategie.

Automatisierung im Vorstand verankert: Volker Bibelhausen verantwortet bei Weidmüller als CTO die Umsetzung der Strategie. Weidmüller

Bibelhausen ist seit über 25 Jahren erfolgreiche Führungskraft in der Automatisierungs- und Elektrotechnik sowie der Automobilzulieferindustrie. Zuletzt war Bibelhausen Vice President Sales Original Equipment bei Robert Bosch Car Multimedia GmbH und leitete weltweite Vertriebsteams. Davor hatte er Führungspositionen bei der Bosch Rexroth AG inne, für die er seit 2013 tätig war. Davor war er von 1997 bis 2013 in verschiedenen Funktionen für die Phoenix Contact GmbH & Co. KG tätig, zuletzt als Leiter der Division Control and Industry Solutions und Mitglied der Geschäftsleitung von Phoenix Contact, mit weltweiter Verantwortung für das System- und Lösungsgeschäft. Damals führten unterschiedliche Vorstellungen bezüglich der Zusammenarbeit und seiner zukünftigen persönlichen Entwicklung zu seinem Ausscheiden.

Bibelhausens Expertise passt perfekt zu Weidmüllers Strategie, die sich wieder verstärkt der Automatisierungstechnik und Elektronik zugewendet hat. Beleg dafür ist die Weiterentwicklung des Remote-I/Os u-control zu einer Web-basierten Automatisierungsplattform mit eigener Hardware und Engineering-Umgebung, die bei Bedarf auch in einer Cloud betrieben werden kann. Mehr zu u-control lesen Sie im Interview mit Michael Mathesius, Leiter der Division Automation Products und Solutions.