Im Automotive-Sektor sind nicht nur die Fahrzeuge selbst schnell, sondern auch ihr Designzyklus. Validierung und physisches Prototyping können teuer und zeitaufwendig sein, aber so nahe wie möglich an einen endgültigen Entwurf heranzukommen, bevor der Übergang vom virtuellen Prototyping erfolgt, kann den Prozess erheblich beschleunigen.

Die multiphysikalische Simulation des elektromagnetischen Verhaltens im Elektromotor liefert beispielsweise Einblick in die magnetische Flussdichte und das magnetische Vektorpotenzial.

Die multiphysikalische Simulation des elektromagnetischen Verhaltens im Elektromotor liefert beispielsweise Einblick in die magnetische Flussdichte und das magnetische Vektorpotenzial. FZB, Comsol

Comsol Multiphyiscs hilft Entwicklern dabei, das Innenleben des gesamten Systems zu verstehen, sodass sie mit ihrem Entwurf auch den Anforderungen der Automobilindustrie entsprechen können. Das zeigt das heutige Webinar Elektromotoren durch Multiphysik-Simulation besser verstehen, für das Sie sich hier anmelden können (Weitere Infos im Kasten).

Dabei ist es wichtig, die Systeme auf vielen Ebenen zu erfassen: mechanisch, thermisch, akustisch und elektromagnetisch. Validierungsprozesse und physikalische Tests können bis zu sechs Monate dauern und auch selbst nach den Tests bedarf ein erfolgreicher Prototyp noch weiterer Optimierung. Ohne Simulation wäre der Prozess viel zu langsam für den Designzyklus.

Webinar

Das Webinar „Elektromotoren durch Multiphysik-Simulation besser verstehen“ findet am 23. Juni 2020 von 14 bis 15 Uhr statt. Christoph Gordalla erläutert, wie sich ein mit experimentellen Messungen validiertes Modell für völlig neue Designs und Ideen einsetzen lässt. Anhand von zwei Praxisbeispielen zeigt das Webinar, welche Auswirkungen durch Wirbelströme erzeugte hohe Temperaturen auf Permanentmagnetmotoren haben und wie Simulation auch über den elektromagnetischen Tellerrand hinaus hilfreich ist, zum Beispiel bei der Multiphysik-Simulation mechanischer Vibrationen in einem Induktionsmotor.

Multiphysikalische Analysen lassen sich für jede Komponente des Systems durchführen, aber auch für gesamte komplexe Baugruppen, die sich für jedes Fahrzeugmodell in der Konstruktion unterscheiden. Bei der Entwicklung von Elektromotoren erhält der Entwickler beispielsweise mittels eines elektromagnetischen Modells ein Verständnis dafür, wie gut der Motor im Laufe der Zeit arbeitet, einschließlich einer genauen Schätzung des Wärmeverlusts an den Spulen und Eisenkernen.