Smart Factory Grafik

ROHM nimmt mit seinen Lösungen insbesondere unvernetzte, intelligente Fabriken in den Blick. (Bild: ROHM)

SiC: Technologie, Effizienz, Miniaturisierung

Elektronik für die Zukunft - Vor dem Hintergrund der globalen Erwärmung, die künftige Generationen bedroht, steigt die Nachfrage nach energieeffizienten Geräten. Der Einsatz der SiC-Technologie führt zu erheblichen Energieeinsparungen und CO₂-Reduzierung. In diesem Kanal informieren wir Sie über unsere Schlüsseltechnologien, Produktionsprozesse und Dienstleistungen. Außerdem zeigen wir, wie ROHM als Unternehmen dazu beitragen will, die Welt mit unseren Produkten grüner zu machen.
(Bild: Rohm)

Elektronik für die Zukunft - Vor dem Hintergrund der globalen Erwärmung, die insbesondere künftige Generationen bedroht, steigt die Nachfrage nach energieeffizienten Geräten. Der Einsatz der SiC-Technologie führt zu erheblichen Energieeinsparungen und CO₂-Reduzierung. In diesem Kanal informiert ROHM über Schlüsseltechnologien, Produktionsprozesse und Dienstleistungen.

Was sind die spezifischen Herausforderungen in Smart Factories?

Die Realisierung von smarten Fabriken birgt einige große Herausforderungen. Eine davon betrifft die Kosten: Es sind hohe Anfangsinvestitionen erforderlich, um die neuesten Geräte für den Aufbau des Systems zu installieren. Zusätzlich fallen auch Kosten für die Schulung der Mitarbeiter an, um die Geräte zu bedienen und sie richtig einzusetzen.

Ein weiterer Punkt ist der Umgang mit Ausfällen und anderen spontanen Herausforderungen. Unabhängig davon, wie modern das System ist: Es besteht immer das Risiko eines Maschinenausfalls. Eine einzige Fehlfunktion eines einzelnen Geräts in einer Fabrik kann eine ganze Produktionslinie zum Stillstand bringen und zu hohen Verlusten führen. Je komplexer das System ist, desto länger kann es dauern, bis es wieder funktioniert. Hier kommt die vorbeugende Instandhaltung ins Spiel. Ziel ist es, die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls oder einer Verschlechterung eines Produktionsabschnitts, einer Komponente oder eines Ersatzteils zu verringern.

Smart Factory lässt sich auch durch ein Update des bestehenden Maschinenparks realisieren

Smart Factory
Die Produktion der Zukunft leistet die Smart Factory. (Bild: Adobe Stock)

Um smarte Fabriken sorgenfrei betreiben zu können, ist es unerlässlich, die Fabrikumgebung und die Ausrüstung in Echtzeit zu überwachen.

Ermöglicht wird dies durch Konzepte, die auf fortschrittlichen Sensortechnologien, Halbleiterprodukten mit den neuesten Leistungsgeräten und Analogtechnologien sowie Kommunikationstechnologien basieren. Anders als bei der Installation neuer Geräte wie teuren Industrierobotern und AMRs, können Probleme in bestehenden Produktionsstätten auch durch die kostengünstige Aufrüstung vorhandener Geräte gelöst werden.

Smart Factory by Updating Existing Equipment
Maschinenechtzeitüberwachung basiert bei ROHM auf fortschrittlicher Sensortechnologie, Halbleiterprodukten mit den neuesten Leistungsgeräten und Analogtechnologien sowie Kommunikationstechnologien. (Bild: ROHM Semiconductor)

Um eine stabile Kommunikation zwischen den Maschinen innerhalb einer Fabrik zu ermöglichen, setzt der Halbleiterspezialist ROHM auf eine Kombination von Beschleunigungs-, Farb-, Beleuchtungs- und Stromsensoren mit drahtlosen Kommunikationstechnologien, wie dem stromsparenden Wi-SUN und dem batterielosen EnOcean. Das Ergebnis: Die Sensorknoten werden kompakt und flexibel für die Installation konstruiert. Das reduziert Installationskosten und -zeit erheblich.

Die drahtlose Sensorlösungen von ROHM können mit geringem Aufwand in bestehenden Anlagen installiert werden.

Fortschrittliche, analoge Technologie für einen besseren Maschinenzustand

Darüber hinaus kann eine genauere Überwachung des Maschinenzustands erreicht werden, indem auch die Leistung einzelner Geräte verbessert wird.

Ein Beispiel dafür ist der neueste von ROHM entwickelte Stromverstärker: ein platzsparendes, hochpräzises Stromerkennungsprodukt, das Stromkreise einfach durch die Kombination mit einem Shunt-Widerstand identifiziert. Die Montagefläche wird auf etwa die Hälfte der Fläche eines herkömmlichen Stromverstärkers reduziert. Dabei kombiniert der auf einem Operationsverstärker-Schaltungssystem basierende Stromverstärker einen Operationsverstärker und diskrete Komponenten.

Da der Verstärkungswiderstand bereits innerhalb des ICs eingestellt wird, ist eine hohe Verstärkungsgenauigkeit von ±1% über den gesamten Temperaturbereich möglich. Die Eingangsspannung kann bis zu 26 V betragen, so dass sich der IC außerdem zur Stromüberwachung und Überstromerkennung in verschiedenen Anwendungen einsetzen lässt - einschließlich 24-V-Stromversorgungen, die in Industrieanlagen verwendet werden.

ROHM entwickelt eigenständige KI-Lösung für bisher unvernetzte intelligente Fabriken

ROHM nimmt mit seinen Lösungen insbesondere unvernetzte intelligente Fabriken in den Blick. Dies führte zum einen zur Einführung von Endpunkt-KI-Systemen, die in jeder Anlage installierte KI-Chips verwenden. Auf diese Weise lassen sich Schlussfolgerungen zur Reduzierung der Netzwerklast und des Stromverbrauchs ziehen.

Daringly "Unconnected" Smart Factories
ROHM hat eine eigenständige KI-Lösung namens "Solist-AI™" entwickelt, die nicht nur Schlussfolgerungen zieht, sondern auch alle Prozesse bis hin zum Lernen allein am Endpunkt durchführt - ohne sich auf die Cloud zu verlassen. (Bild: ROHM Semiconductor)

Zum anderen hat ROHM eine eigenständige KI-Lösung namens "Solist-AI™" entwickelt, die nicht nur Schlussfolgerungen zieht, sondern auch alle Prozesse bis hin zum Lernen am Endpunkt durchführt - ohne sich dabei auf die Cloud zu verlassen. Im Vergleich zu herkömmlichen, cloudbasierten- oder Endpunkt-KI-Systemen trägt diese Innovation zu einer erheblichen Reduzierung der Entwicklungsstunden, der Kosten und des Stromverbrauchs bei. Vor allem im Bereich der maschinellen Gesundheit wird sie voraussichtlich sehr effektiv sein.

Das effiziente Miteinander von bestehenden Anlagen und neuen Lösungen ist möglich

Beim Übergang zu einer intelligenten Fabrik geht es nicht nur darum, die neuesten Industrieanlagen, Roboter und KI-Geräte nacheinander in den Fabriken einzuführen. Entscheidend ist, wie man sie einsetzt, um die betriebliche Effizienz, Qualität und Produktivität zu verbessern und einen zusätzlichen Mehrwert zu schaffen. Selbst bestehende Anlagen können sicher und kosteneffizient miteinander vernetzt werden, indem sie mit neuen Lösungen aktualisiert werden.

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