AMS erhöht das Angebot für Osram auf 41 Euro

AMS erhöht das Angebot für Osram auf 41 Euro. (Bild: Osram)

| von Gunnar Knuepffer

AMS hat sein Angebot zur Übernahme von Osram Licht auf 41 Euro je Aktie erhöht. Dies ist eine Steigerung um 2,50 Euro gegenüber dem vorherigen Angebot von 38,50 Euro.

Zuletzt hatte Bain zusammen mit Advent einen Aufschlag auf das bisherige Angebot von AMS in Aussicht gestellt. Dies ist jedoch noch kein verbindliches Übernahmeangebot.

Das Übernahmeangebot von AMS beinhaltet laut Unternehmen Schutzklauseln für die Mitarbeiter von Osram und für die deutschen Produktionsstätten, die über die im indikativen Drittbieterangebot (Bain und Advent) skizzierten Verpflichtungen hinausgingen. Einer Kooperationsvereinbarung mit dem Aufsichtsrat von Osram zufolge werden bestehende deutsche Produktionsstätten von Osram in Regensburg, Berlin, Schwabmünchen, Herbrechtingen, Traunreut und Eichstätt für mindestens drei Jahre weiterbetrieben. Auch wird AMS bestehende Betriebsvereinbarungen, Tarifverträge und ähnliche Vereinbarungen in Deutschland fortsetzen, darunter das im Juli 2017 mit der IG Metall und Arbeitnehmervertretern beschlossene Eckpunktepapier Zukunftskonzept Deutschland. München soll Co-Sitz des gemeinsamen Unternehmens mit einer bedeutenden Präsenz weltweiter Unternehmensfunktionen sein.

Laut AMS bleiben alle anderen Bedingungen des Übernahmeangebots unverändert gegenüber der am 3. September veröffentlichten Angebotsunterlage, einschließlich der Annahmeschwelle von 62,5 Prozent.

 

 

 

 

(gk)

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