Smart transportation and vehicles moving in the city streets

(Bild: elenabsl @ AdobeStock)

Die Software moderner Autos umfasst rund 120 Millionen Codezeilen und damit etwa zehnmal so viel wie eine Boeing 787. Angesichts dieser großen potenziellen Angriffsfläche für Cyberkriminelle haben laut der aktuellen Kaspersky-Studie „Cybersicherheit in der Automobilbranche“ 52 Prozent der IT-Entscheider der Automobil-, Logistik- und Transportbranche in Deutschland ernsthafte Bedenken, was den ausreichenden Schutz vernetzter Fahrzeuge vor Hacking-Angriffen angeht.

Heutige Fahrzeuge sind über viele Datenverbindungen untereinander, mit dem Smartphone des Fahrers, mit Herstellern und zukünftig auch der Infrastruktur verbunden. Das Bewusstsein für die damit einhergehenden Risiken scheint vorhanden, denn V2V- (Vehicle-to-Vehicle) und V2I-Vernetzung (Vehicle-to-Infrastructure) in Verbindung mit Over-the-Air-Updates ist die am häufigsten genannte Cybersicherheitsherausforderung der kommenden zwei Jahre (23 %).

Als wichtigste Maßnahmen zum Schutz vernetzter Fahrzeuge vor Cyberangriffen betrachtet jeweils rund ein Drittel sichere Datenübertragung (36 %), verschlüsselte Datenverbindungen (33 %), sicheren Zugang kombiniert mit überwachtem Netzwerkverkehr (33 %) und schnellere Schwachstellenbehebung (32 %) sowie 28 Prozent den Security-first-Ansatz.

Empfehlungen zum Schutz vernetzter Fahrzeuge vor Cyberangriffen

  • Eine Sicherheitslösung wie Kaspersky Managed Detection and Response kombiniert Funktionen zur Erkennung und Reaktion. So lassen sich Bedrohungen identifizieren, ohne zusätzliche interne Ressourcen zu benötigen.
  • Regelmäßige Mitarbeiterschulungen und Audits beugen Sicherheitsvorfällen vor; hierbei hilft etwa Kaspersky Security Awareness . Zusätzlich empfiehlt sich die Implementation von Cybersicherheitslösungen wie Kaspersky Endpoint Detection and Response, die Bedrohungen in der Lieferkette in Echtzeit erkennen und Maßnahmen initiieren können.
  • Die aktuellen Cyberbedrohungen für spezifische Fahrzeugtypen kennen: Unternehmen sollten diese regelmäßig überwachen und Log-Daten speichern, um sie anschließend als Überwachungsberichte zum Compliance-Nachweis an die zuständige Fahrzeugzulassungsbehörde übermitteln zu können. Dienste wie Kaspersky Threat Intelligence erkennen Anomalien frühzeitig und proaktiv im Netzwerk und warnen vor Bedrohungen.
  • Pläne zur effizienten Vorfallreaktion vorhalten, die den gesamten Untersuchungs- und Reaktionszyklus eines Sicherheitsvorfalls abdecken. Die Partnerschaft mit einem Cybersicherheitsexperten ermöglicht frühzeitiges Erkennen von Angriffsversuchen mithilfe von Firewalling, Schutz vor Netzwerkbedrohungen (Intrusion Detection System, IDS) sowie Netzwerkisolierung und -management.

Save the date: 29. Automobil-Elektronik Kongress

Am 24. und 25. Juni 2025 findet zum 29. Mal der Internationale Automobil-Elektronik Kongress (AEK) in Ludwigsburg statt. Dieser Netzwerkkongress ist bereits seit vielen Jahren der Treffpunkt für die Top-Entscheider der Elektro-/Elektronik-Branche und bringt nun zusätzlich die Automotive-Verantwortlichen und die relevanten High-Level-Manager der Tech-Industrie zusammen, um gemeinsam das ganzheitliche Kundenerlebnis zu ermöglichen, das für die Fahrzeuge der Zukunft benötigt wird. Trotz dieser stark zunehmenden Internationalisierung wird der Automobil-Elektronik Kongress von den Teilnehmern immer noch als eine Art "automobiles Familientreffen" bezeichnet.

Sichern Sie sich Ihr(e) Konferenzticket(s) für den 29. Automobil-Elektronik Kongress (AEK) im Jahr 2025! Folgen Sie außerdem dem LinkedIn-Kanal des AEK und #AEK_live.

Im Channel zum Automobil-Elektronik Kongress finden Sie Rück- und Vorberichterstattungen sowie relevanten Themen rund um die Veranstaltung.

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