Neue Technologien für den Agrarsektor

Elektrische Steckverbinder für Landwirtschaft 4.0

Mit der zunehmenden Automatisierung im Agrarsektor steigen die Anforderungen an elektrische Steckverbinder. Sie sichern Daten- und Energieflüsse – und bilden die Grundlage für effiziente, nachhaltige Prozesse in der Landwirtschaft 4.0.

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Der zunehmende Einsatz neuer, innovativer Steckverbinder ermöglicht es landwirtschaftlichen Betrieben, die Früchte von Landwirtschaft 4.0 zu ernten und den intelligenten Anbau von Nutzpflanzen zu realisieren.
Der zunehmende Einsatz neuer, innovativer Steckverbinder ermöglicht es landwirtschaftlichen Betrieben, die Früchte von Landwirtschaft 4.0 zu ernten und den intelligenten Anbau von Nutzpflanzen zu realisieren.

Aktuelle Anbaumethoden entwickeln sich ständig weiter, gestützt auf neue Technologien wie Überwachungsdrohnen zur Auswertung von Feldern, Sensoren zur Überwachung der Bodenbedingungen oder fahrerlose landwirtschaftliche Fahrzeuge, die automatisch pflanzen oder ernten. Da sich dieses Konzept aus der vierten industriellen Revolution (Industrie 4.0) ergibt, wird es oft als Landwirtschaft 4.0 bezeichnet. 

Ein Beispiel für Landwirtschaft 4.0 in Aktion ist der Einsatz von Überwachungs­drohnen, die mit multispektralen Bildgebungssystemen ausgestattet sind, um Videos sowohl im sichtbaren als auch im nahen Infrarotbereich aufzunehmen. Die Drohne liefert einen Blick aus der Vogelperspektive, um Situationen zu identifizieren, die vom Boden aus schwer erkennbar sind. Dazu gehören Bewässerungsschwierigkeiten, Variationen in der Bodenbeschaffenheit und Insekten- oder Pilzbefall. 

Und in dieser neuen Phase des Agrarsektors müssen die elektrischen Geräte, auf die Landwirte sich verlassen, natürlich ebenfalls mit der Zeit gehen. Ein Beispiel dafür sind elektrische Steckverbinder, die ein besonders breites Anwendungsgebiet haben – von der Stromversorgung und der Bereitstellung wichtiger Betriebsdaten über den Anschluss von Kamerageräten im Feld bis hin zu Bildschirmen in Traktorkabinen. 

Steckverbinder als Schlüsselkomponenten in der Landwirtschaft 4.0

Wenn es um elektrische Steckverbinder geht, hat die Landwirtschaft schon immer hohe Ansprüche gestellt. Geräte, die in landwirtschaftlichen Anwendungen eingesetzt werden, müssen robust genug sein, um rauen Umgebungen standzuhalten, einschließlich Staub, Feuchtigkeit, hohen Vibrationen und extremen Temperaturen. Traditionell hat die Branche darüber hinaus kompakte und modulare Steckverbinder­konstruktionen bevorzugt, so dass Bediener Geräte auch in engen Räumen integrieren können. 

Diese Anforderungen entwickeln sich heute weiter und umfassen jetzt auch verbesserte elektrische Effizienz, die für die Nachhaltigkeit des Betriebs von entscheidender Bedeutung ist. Darüber hinaus steigt die Nachfrage nach intelligente Steckverbindern, die Funktionen wie Selbstdiagnose und Fernüberwachung möglich machen. Und schließlich benötigt die Branche heute Steckverbinder, die eine Datenübertragung mit hoher Geschwindigkeit unterstützen, so dass Landwirte datenbasierte Entscheidungen in Echtzeit treffen und schnell mit Sensoren, Drohnen und zentralen Systemen kommunizieren können. 

Zertifizierte Steckverbinder für Energie- und Signalübertragung

Die Steckverbinder der Serie LTW X-Lok von Amphenol bieten sowohl Strom­versorgung als auch Signalübertragung in einem M12-kompatiblen Formfaktor. Diese doppelte Funktionalität spart Platz, vereinfacht die Installation und senkt die Kosten, da nur ein einziger Steckverbinder erforderlich ist. Darüber hinaus sind sie aufgrund ihrer Blindsteckfunktion gut für den Einsatz in engen Räumen mit beschränktem Zugang oder eingeschränkter Sicht geeignet. 

Ein besonders interessantes Projekt, bei dem diese Steckverbinder eingesetzt wurden, war ein vertikaler Anbaubetrieb, bei Pflanzen in gestapelten Anzuchtplatten mit LED-Beleuchtung angeordnet wurden. In diesem Fall ging der Kunde zu X-Lok-Steckverbindern über und konnte dadurch Effizienzen von jährlich ca. 2500 Arbeitsstunden erzielen, da Installations- und Wartungszeiten verkürzt wurden und gleichzeitig weniger Ausfallzeiten im System auftraten. 

Der zunehmende Einsatz neuer, innovativer Steckverbinder ermöglicht es landwirtschaftlichen Betrieben, die Früchte von Landwirtschaft 4.0 zu ernten und den intelligenten Anbau von Nutzpflanzen zu realisieren. Dabei werden automatisierte Systeme und IoT-Geräte verwendet, um alle Aspekte der Landwirtschaft – vom Pflanzen bis hin zur Ernte – zu optimieren. Landwirte müssen in diesem Zusammen­hang jedoch sicherstellen, dass Steckverbinder nicht zu einem teuren Hindernis für die reibungslose Umsetzung von Landwirtschaft 4.0 werden.

Wie PEI-Genesis bei der Steckverbinder-Auswahl für Agrartechnik unterstützt

PEI-Genesis vertreibt Steckverbinder von Amphenol für den Agrarsektor und legt besonderen Wert auf Geschwindigkeit und Flexibilität, damit Kunden die richtigen Steckverbinder erhalten, sobald sie sie benötigen. Das Unternehmen kann Kunden bei der Entwicklung vollständig modularer Steckverbinderbaugruppen unterstützen, die verschiedene Verbindungsarten an einem Ort zusammenbringen. Auf diese Weise können sie Steckverbinder verwenden, die für heutige Anforderungen geeignet sind, und andererseits die Einsätze wechseln, wenn es an der Zeit ist, neue intelligente Systeme zu integrieren. 

So können Landwirte ihre Systeme durch Aufrüsten oder Neukonfigurieren ihrer Steckverbinder nach Bedarf anpassen, ohne dass erhebliche Kosten für eine vollständige Neugestaltung des Systems entstehen. Dieser Ansatz gewährleistet, dass Steckverbinder für veränderliche Anforderungen geeignet bleiben, während sie gleichzeitig die rigorosen Qualitätsanforderungen erfüllen, die für neue Konstruktionen erforderlich sind. 

Autor:

Nathan Talbot, UK Industrial Sales Manager bei PEI-Genesis