Softwaredefiniertes Fahrzeug

Vector vereinfacht den Einstieg in die SOVD Fahrzeugdiagnose

Mit einer durchgängigen SOVD-Toolkette unterstützt Vector Automobilhersteller und Zulieferer bei der Einführung der serviceorientierten Fahrzeugdiagnose. Die Lösung beschleunigt Entwicklung, Validierung und Integration in softwaredefinierte Fahrzeugarchitekturen.

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Bild 1: SOVD-Toolkette von Vector für eine ganzheitliche Fahrzeugdiagnose moderner Fahrzeugarchitekturen.
SOVD-Toolkette von Vector für eine ganzheitliche Fahrzeugdiagnose moderner Fahrzeugarchitekturen.

Vector stellt eine durchgängige Toolkette für die serviceorientierte Fahrzeugdiagnose (SOVD) vor. Die Lösung unterstützt Automobilhersteller und Zulieferer dabei, das moderne Diagnosekonzept zu evaluieren, zu testen und in neue Fahrzeugarchitekturen zu integrieren. Die SOVD-Toolkette ist ab sofort verfügbar und soll den Einstieg in die Diagnose softwaredefinierter Fahrzeuge vereinfachen.

Mit SOVD steht eine standardisierte Programmierschnittstelle für die Diagnose sowohl softwarebasierter als auch klassischer mechatronischer Fahrzeuge zur Verfügung. Vector bündelt dafür bestehende und neue Werkzeuge in einer durchgängigen Entwicklungsumgebung, die den Entwicklungsprozess von der Spezifikation über die Validierung bis zur Anwendung im Fahrzeug abdeckt. Die nahtlose Integration der Werkzeuge soll Entwicklungszeiten reduzieren und die Umsetzung des SOVD Standards erleichtern.

Neuer SOVD Explorer als zentrales Werkzeug

Bild 2: Der SOVD Explorer – das Herzstück der neuen SOVD-Toolkette von Vector.
Der SOVD Explorer – das Herzstück der neuen SOVD-Toolkette von Vector.

Kernstück der Lösung ist der SOVD Explorer. Das Tool unterstützt die Diagnose einzelner Steuergeräte ebenso wie kompletter Fahrzeuge und wurde speziell für den SOVD Standard entwickelt.

Entwickler können damit Fahrzeugdaten lesen und schreiben sowie sämtliche Funktionen der SOVD API nutzen. Eine strukturierte Darstellung des Fahrzeugzustands und Automatisierungsfunktionen sollen die Entwicklung und den Test zukünftiger softwaredefinierter Fahrzeuge vereinfachen.

Drei Stufen für die Einführung von SOVD

Für die Einführung der neuen Diagnosetechnologie setzt Vector auf ein dreistufiges Konzept. Zunächst können Entwickler SOVD Funktionen mit bestehenden UDS basierten Fahrzeugen testen, ohne Änderungen an der Fahrzeugarchitektur vornehmen zu müssen. Anschließend wird die Technologie im Fahrzeugnetzwerk hinsichtlich Leistung und Ressourcenverbrauch bewertet. Im letzten Schritt erfolgt die vollständige Integration des SOVD Stacks in die Fahrzeugarchitektur.

Den Einstieg erleichtert das SOVD Starter Kit. Es umfasst den SOVD Explorer sowie den SOVD Classic Diagnostic Adapter und ermöglicht einen schnellen Aufbau erster SOVD Anwendungen.

Erfahrung aus der Standardisierung

Vector zählt zu den Unternehmen, die aktiv an der Weiterentwicklung des SOVD Standards mitarbeiten. Ergänzend zur Toolkette bietet das Unternehmen Engineering Dienstleistungen, Proof of Concepts sowie Trainings an, um Kunden bei der Einführung der serviceorientierten Fahrzeugdiagnose zu unterstützen.

Infobox: Was ist SOVD?

SOVD steht für Service-Oriented Vehicle Diagnostics und beschreibt einen Diagnoseansatz für Software-definierte Fahrzeuge. Der Standard soll eine einheitliche API für die Diagnose neuer softwarebasierter Systeme sowie klassischer Steuergeräte bereitstellen.

Ziel ist ein flexibler, zukunftssicherer Diagnosezugang über verschiedene Szenarien hinweg – etwa Remote, Proximity oder In-Vehicle. Technisch setzt SOVD auf etablierte IT-Mechanismen wie HTTP/REST, OpenAPI und OAuth. Dadurch lässt sich Fahrzeugdiagnose leichter in Backend-Systeme integrieren und besser an die hohe Änderungsfrequenz moderner Fahrzeugsoftware anpassen.

Für SDVs ist SOVD deshalb ein wichtiger Baustein, um Diagnose, Test, Software-Updates und kontinuierliche Weiterentwicklung von Fahrzeugfunktionen effizienter miteinander zu verbinden.