Der Mikrowellen-ADC EV12PS640 unterstützt einen Betrieb mit 11 GSamples/s und kann eine direkte Abtastung im Superhochfrequenzbereich (SHF; superhigh frequency) erreichen, die bis in das Ka-Frequenzband (26 GHz und darüber) reicht.

(Bild: Teledyne)

| von Martin Large
Die EV12DD700 DACs sind in einem Hi-TCE-Gehäuse mit den Abmessungen 20 mm × 20 mm verfügbar und haben einen Betriebstemperaturbereich von -55 °C bis 125 °C.

Die EV12DD700 DACs sind in einem Hi-TCE-Gehäuse mit den Abmessungen 20 mm × 20 mm verfügbar und haben einen Betriebstemperaturbereich von -55 °C bis 125 °C. Teledyne

Erste Beta-Muster des Dual-Channel Digital-Analog-Wandler (DAC) EV12DD700 sind jetzt verfügbar. Dieser DAC ist als 8- oder 12-Bit-Variante mit großer Ausgangsbandbreite verfügbar und kann Abtastraten von bis zu 12 GSamples/s verarbeiten. Weiterhin kann das Bauteil Signalwellenformen über mehrere Frequenzbänder erzeugen. Ein besonderes Merkmal dieser DAC ist die Fähigkeit, innerhalb der Ka-Bandes (ab 26GHz) arbeitet. Weiterhin unterstützt das Bauteil durch einen integrierten 32-Bit-Oszillator (NCO) verschiedene Funktionen wie etwa Direct Digital Synthesis (DDS) und Digital Up Converter (DUC). Mit dem DAC EV12DD700 können Entwickler vielseitige HF-Systeme der nächsten Generation designen. So lassen sich HF-Designs mit digitalen Funktionen wie Frequenzsprungverfahren (FFH; Fast Frequency Hopping) und Strahlformung realisieren. Der softwarebasierte Ansatz soll ermöglichen, das sich Änderungen direkt im Code umsetzen lassen, indem Entwickler den DAC konfigurieren. Dadurch sind keine Änderungen in der Hardware notwenig. Potenzielle Anwendungen des EV12DD700 liegen etwa im Bereich Radar, Satellitenkommunikation, oder terrestrische Netzwerkinfrastruktur.

Weiterhin führt Teledyne den 12-Bit Mikrowellen-ADC EV12PS640 ein. Das Bauteil unterstützt einen Betrieb mit 11 GSamples/s und kann eine direkte Abtastung im Superhochfrequenzbereich (SHF; superhigh frequency) erreichen, die bis in das Ka-Frequenzband (26 GHz und darüber) reicht. Die direkte Mikrowellenabtastung hat zahlreiche Vorteile. Erstens macht sie eine Frequenzumsetzung überflüssig, was bedeutet, dass das Risiko des Auftretens von Signalverzerrungen erheblich verringert wird. Weiterhin bietet sie eine softwaredefinierte Vielseitigkeit über mehrere Frequenzbänder bis hin zum Ka-Band. Systeme lassen sich so einfacher für verschiedene Anwendungsszenarien optimieren. Durch einen direkten Mikrowellenabtastungsansatz ist es möglich, die Datenkonversionshardware erheblich zu rationalisieren. Weiterhin führt Teledyne mit dem Bauteil 50-Ω-Single-Ended-Eingänge ein, wodurch kein Balun notwendig ist. Als Ergebnis all dessen erweist sich die direkte Mikrowellenabtastung als sehr vorteilhaft in Systemen, bei denen es Leistungsbudgets oder Platzbeschränkungen gibt oder bei denen ein gewisses Maß an Konfigurierbarkeit vorgeschrieben ist. Durch die direkte Abtastung in Ka-Band-Frequenzen ist Teledyne nun so aufgestellt, dass sie ein breites Spektrum von High-End-HF-Anwendungen abdecken können.

(prm)

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