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Das bringt die Automotive Software Strategies Conference 2026

Am 19. und 20. Mai 2026 kehrt die Automotive Software Strategies Conference nach München zurück. Im Fokus der Fachkonferenz stehen SDV-Architekturen, Programmiersprachen wie Rust, KI-Entwicklung und neue softwarebasierte Geschäftsmodelle.

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Konferenzbanner mit der Aufschrift 7th International Conference Automotive Software Strategies May 19-20 2026 mit Fahrzeugfront und Code.
Softwareplattformen müssen 2026 als integrierte Systeme über Fahrzeugdomänen, Entwicklungsumgebungen und Organisationsstrukturen hinweg gedacht und entwickelt werden.

Key Facts – Automotive Software Strategies Conference 2026

Was ist die Automotive Software Strategies Conference? Die Automotive Software Strategies Conference ist eine Fachkonferenz mit Fokus auf Software-Defined Vehicles, Automotive-Softwarearchitekturen und neue Entwicklungsparadigmen. Sie bringt OEMs, Zulieferer, Technologieunternehmen und Engineering-Spezialisten zusammen, um die Zukunft der Fahrzeugsoftware zu diskutieren.

Wann findet die Veranstaltung statt? Die Konferenz findet am 19. und 20. Mai 2026 statt.

Wo findet die Veranstaltung statt? Der Veranstaltungsort ist das Hochhaus des Süddeutschen Verlags in München.

Für wen ist die Konferenz gedacht? Die Veranstaltung richtet sich an Softwarearchitekten, Systemingenieure, Plattformentwickler, Engineering Manager sowie Entscheidungsträger, die an Automotive-Softwareplattformen, SDV-Architekturen und digitalen Fahrzeugökosystemen arbeiten.

Welche Themen werden auf der ASSC 2026 behandelt? Softwarearchitekturen und Softwarefabriken, Betriebssysteme und Middleware, die Programmiersprache Rust in Automotive-Systemen, Simulation und Virtualisierung, KI-gestützte Softwareentwicklung, Datennutzung und Datenmanagement sowie softwarebasierte Geschäftsmodelle.

Welche Unternehmen werden vertreten sein? Zu den Sprechern und Teilnehmern zählen Experten von Unternehmen wie Jaguar Land Rover, Mercedes-Benz, BMW, Renesas, Infineon, Microsoft, Google Cloud, AVL, IAV, ZF, Schaeffler und Green Hills Software.

Warum ist die Konferenz für die Branche relevant? Da sich Fahrzeuge zunehmend zu softwaredefinierten Plattformen entwickeln, untersucht die Konferenz, wie neue Softwarearchitekturen, Entwicklungsprozesse und Datenstrategien die Zukunft der automobilen Innovation prägen werden.

Wo gibt es Tickets für die Konferenz? Tickets können Sie auf der offiziellen Event-Page zur ASSC 2026 bestellen.

Die 7. Automotive Software Strategies Conference findet am 19. und 20. Mai 2026 in Münchner SZ-Tower statt und bringt Ingenieure, Softwarearchitekten, Strategen sowie Entscheidungsträger aus dem gesamten Automotive-Ökosystem zusammen.

Im Mittelpunkt stehen organisatorische und technologische Grundlagen softwaredefinierter Fahrzeuge – von Softwarearchitekturen und Betriebssystemen über KI-gestützte Entwicklungsprozesse bis hin zu datenbasierten Geschäftsmodellen.

Da sich Fahrzeuge zunehmend zu softwarezentrierten Plattformen entwickeln, wächst die Bedeutung von Software weit über klassische Steuerungsfunktionen hinaus. Softwarearchitekturen, Entwicklungsprozesse und Plattformstrategien werden zu entscheidenden Differenzierungsmerkmalen für OEMs und Zulieferer – und machen das Jahr 2026 zu einem wichtigen Wendepunkt für das Software-Defined Vehicle. Vor diesem Hintergrund beleuchtet die Konferenz, wie Unternehmen steigende Systemkomplexität beherrschen, Entwicklungszyklen beschleunigen und durch Software neue Wertschöpfungspotenziale erschließen können.

Was sind die thematischen Schwerpunkte der ASSC 2026?

Das Programm adressiert mehrere eng miteinander verbundene Themenfelder. Dazu gehören Softwarearchitekturen und Softwarefabriken, Betriebssysteme und Middleware, Anforderungen an die Programmiersprache Rust, Simulations- und Virtualisierungsumgebungen, KI-gestützte Produktivität in der Softwareentwicklung, Datennutzung und Datenmanagement sowie neue softwarebasierte Geschäftsmodelle.

Die Agenda der 7. Auflage der Veranstaltung zeigt deutlich, dass Automotive-Softwareentwicklung heute nicht mehr als Sammlung einzelner Funktionen betrachtet werden kann. Stattdessen müssen Softwareplattformen als integrierte Systeme entwickelt werden, die mehrere Fahrzeugdomänen, Entwicklungsumgebungen und Organisationsstrukturen miteinander verbinden.

Welche Rolle spielen ADAS-Softwarefabriken?

Redner Ameye erklärt Inhalte vor Projektionsleinwand mit Ultima-Media-Branding
Expertise française: Frederic Ameye auf der Münchner Bühne bei der Automotive Software Strategies Conference 2025.

Eine starke Präsenz von OEMs unterstreicht die strategische Bedeutung der Konferenz. In der Eröffnungs-Keynote präsentiert Karsten Hoffmeister, Chief Engineer for Assisted and Automated Driving Software bei Jaguar Land Rover, den Vortrag “The JLR ADAS Software Factory at Scale”.

Er erläutert, warum softwaregetriebene Fahrzeuge weniger eine strategische Entscheidung als vielmehr eine Konsequenz der rapide steigenden Systemkomplexität moderner Fahrzeuge sind.

Architekturfragen stehen auch im Mittelpunkt des Vortrags von Frederic Ameye, Principal SDV Architect bei Renesas. In “Centralized Architectures in SDVs: From Hype to Reality” analysiert er Erfahrungen aus der Transformation hin zu softwaredefinierten Fahrzeugplattformen und zeigt, wie neue System-on-Chip-Generationen Entwicklung beschleunigen und gleichzeitig offenere Entwickler-Ökosysteme ermöglichen.

Welche organisatorischen Veränderungen erfordert der Wandel zum SDV?

Der Übergang zum Software-Defined Vehicle erfordert nicht nur neue Architekturen, sondern auch grundlegende organisatorische Veränderungen. Markus Rettstatt, Vice President Software Defined Car bei Mercedes-Benz, adressiert diese Herausforderung in seiner Keynote “Building a Software-defined Company”. Darin zeigt er, wie strategische Portfolioentscheidungen direkt mit den Fähigkeiten von Entwicklungsteams verknüpft werden können – um Kompetenz- oder Tooling-Lücken frühzeitig zu erkennen.

Konferenzbanner für Automotive Software Strategies mit Mercedes-Benz Sprecher und digitalem Auto-Hintergrund.

Aus Ökosystem-Perspektive beschreibt Joachim Langenwalter, Sprecher von AUTOSAR bei TMT CoPilots, die Vision einer globalen Softwareplattform für SDVs. Sein Vortrag untersucht, wie domänenübergreifende Softwarearchitekturen Antrieb, Fahrwerk, Body-Elektronik, ADAS und Cockpit-Systeme verbinden können – innerhalb eines offenen Ökosystems mit Initiativen wie Eclipse SDV, SOAFEE, COVESA und S-CORE.

Ein weiterer Schwerpunkt ist Open Source. Dr. Martin Wagner, Head of Software Platform Strategy, Standardisation and Open Source bei BMW, erläutert in seiner Keynote die zunehmende Wiederverwendung nicht differenzierender Software im gesamten Automotive-Ökosystem und die Rolle des S-CORE-Projekts innerhalb der Eclipse-SDV-Initiative.

Die praktische Umsetzung dieser Ideen zeigt Paula Herzog, Head of Product Program Management bei Qorix. Sie erläutert, wie Eclipse S-CORE für sicherheitskritische Echtzeit-Embedded-Systeme industrialisiert und über mehrere OEM-Programme hinweg skaliert werden kann.

Welche Rolle spielen Rust und Open Source?

Auch Programmiersprachen und Entwicklungsmodelle sind ein wichtiger Teil der Konferenz. Florian Gilcher, Managing Director von Ferrous Systems, spricht über “The Why and How of Safety-Qualified Open Source with Rust”. Dabei zeigt er, wie moderne Programmiersprachen und Open-Source-Methoden die Zuverlässigkeit und Sicherheit komplexer Embedded-Systeme verbessern können.

Simulation und Virtualisierung gewinnen ebenfalls an Bedeutung. Thomas Schneid, Head of Software, Partnership and Ecosystem Management bei Infineon, erläutert, wie RISC-V-Architekturen und digitale Customer Journeys die Entwicklung softwaredefinierter Fahrzeuge unterstützen.

Virtuelle Entwicklungsumgebungen werden außerdem in der Keynote “Driver in the Loop” behandelt. Dr. Chantal Himmels und Robert Siwy, beide bei BMW tätig, zeigen, wie Fahrsimulatoren in virtuelle Entwicklungsprozesse integriert werden können, um Softwarefunktionen aus Sicht des Fahrers zu testen.

Wie verändert KI Software-Development und Engineering-Workflows?

Künstliche Intelligenz entwickelt sich zunehmend zu einem zentralen Enabler der Automotive-Softwareentwicklung. Saskia Kohlhaas, CIO und CDO bei IAV, beschreibt in ihrem Vortrag “From IT to AI – At Scale”, wie sich digitale Plattformen zu intelligenten Wertschöpfungsketten für softwaredefinierte Fahrzeuge entwickeln können.

Amir Namazi, Solution Manager Virtualization, AI and Cloud bei AUMOVIO, zeigt, wie digitale Zwillinge und KI-Agenten Softwareentwicklung verändern. Seine Präsentation beleuchtet, wie domänenspezifische KI-Agenten und cloudbasierte Virtualisierung komplexer Multi-ECU-Netzwerke Entwicklungszyklen beschleunigen können.

Welche Rolle spielen GenAI und DevOps?

Am zweiten Konferenztag wird die Diskussion über KI-gestützte Engineering-Ansätze fortgesetzt. Dr. Alois Danninger, Global Head of E/E, Software and Controls bei AVL, zeigt, wie Generative AI die Lücke zwischen klassischer V-Modell-Entwicklung und modernen DevOps-Workflows schließen kann.

Georg Doll, CTO Automotive and Mobility bei Microsoft, stellt in seinem Vortrag “From Vibe Coding to Spec-Driven Development” einen anderen Ansatz vor. Er erklärt, warum informelle KI-gestützte Programmierung für sicherheitskritische Systeme nicht skalierbar ist und wie spec-driven Development AUTOSAR-Spezifikationen direkt in verifizierten Code übersetzen kann.

Wie entstehen neue Geschäftsmodelle rund um Datenplattformen und Automotive-Software?

Ein weiterer Schwerpunkt der Konferenz sind Datenstrategien und softwarebasierte Geschäftsmodelle. Daniel Elhs (Valtech Mobility) und Florian Haubner (Google Cloud) präsentieren die nächste Generation vernetzter Fahrzeugplattformen auf Basis von Google-Cloud-Infrastrukturen. Sie zeigen, wie Generative AI und Cloud-Integration neue digitale Dienste für Fahrer und Passagiere ermöglichen.

Aus regulatorischer Perspektive analysiert Titus Aust von Deloitte in seinem Vortrag “Share, Gain, and Monetize Data” die Auswirkungen des EU Data Act und zeigt Wege auf, wie Unternehmen neue datenbasierte Geschäftsmodelle entwickeln können.

Augustin Friedel, Associated Partner bei MHP, vertieft diese Perspektive, indem er entstehende Umsatz- und Gewinnpotenziale innerhalb des SDV-Technologiestacks für OEMs und Zulieferer analysiert.

Eine abschließende Paneldiskussion zum Thema “Software as a Business Model and Open Source” bringt Vertreter von Mercedes-Benz, Schaeffler, Accenture, AUTOSAR, MHP und Wayve zusammen.

Warum werden offene Plattformen und hardwareunabhängige Architekturen für SDVs entscheidend?

Zum Abschluss widmet sich das Programm offenen Plattformen und skalierbaren Softwarearchitekturen. Arnaud van den Bosche von Green Hills Software untersucht, wie Open-Source-Echtzeitbetriebssysteme steigende Sicherheits- und Zertifizierungsanforderungen erfüllen können.

Dr. Peter Biermann (Bertrandt) und Christian John (Tier IV North America) präsentieren Ansätze für offene ADAS- und Autonomous-Driving-Lösungen auf Basis KI-gestützter End-to-End-Architekturen.

Weitere Plattformperspektiven liefert Isaac Trefz von Elektrobit, der zeigt, wie Linux-basierte Plattformen offene SDV-Ökosysteme ermöglichen können.

Den Abschluss bildet Holger Kraft, Vice President Software Development Chassis Solutions bei ZF, mit einem Vortrag über hardwareunabhängige Softwarearchitekturen für By-Wire-Systeme.

Durch die Kombination von Perspektiven aus OEMs, Halbleiterunternehmen, Softwareanbietern und Engineering-Dienstleistern zeigt die Automotive Software Strategies Conference, wie stark sich Fahrzeugentwicklung derzeit verändert.