Die passenden Teile für den „Newborn-Dummy“

Ungeplante Bedarfe kurzfristig decken

Neben Händler ist Conrad auch Plattform, Partner und High Service Distributor, und zwar in Deutschland und europaweit. Kurzfristig liefern, wenn ungeplante Bedarfe entstehen? Wie genau das aussehen kann, zeigt die Zusammenarbeit mit dem österreichischen Technologieunternehmen 4activeSystems, kurz 4a.

2 min
Wie konnte Conrad als Beschaffungspartner bei der Entwicklung des Newborn-Dummys unterstützen?

Es kommt immer wieder vor und kann dramatische Folgen haben: Eltern vergessen ihre Kleinkinder im Auto. Um das zu verhindern, werden Neuwagen mit einer „Child Presence Detection“ ausgestattet. Doch woher weiß man, ob die eingebauten CPD-Sensoren zuverlässig funktionieren? Um die Funktionalität der Sensortechnik zu testen, hat 4a einen speziellen In-Cabin-Dummy für die Insassenerkennung (Occupant Detection) entwickelt. Mit diesem „Baby-Dummy kann geprüft werden, ob die eingebauten CPD-Sensoren effektiv und sicher arbeiten.

Bei der Entwicklung und Herstellung von In-Cabin-Dummys hat 4a eine Vorreiterrolle eingenommen. Die Baby-Dummys ahmen die optischen Merkmale von Kleinkindern und menschliche Bewegungsmuster sowie Atmung mit hoher Genauigkeit nach. Außerdem hat das Technologieunternehmen einen speziellen Verbundwerkstoff entwickelt, der die Haut der Dummys menschlich erscheinen lässt.

Schnelle Beschaffung im laufenden Entwicklungsprozess

Insgesamt ein komplexer Entwicklungsprozess, in dessen Verlauf immer wieder Anpassungen nötig waren. Ad hoc galt es für das Entwicklerteam, schnell genau dieses eine spezielle Teil zu beschaffen. Hier war Conrad als High Service Distributor zur Stelle. „Unser Unternehmen wurde durch Empfehlungen auf Conrad aufmerksam. Zum Start des Entwicklungsprozesses der Baby-Dummys war die Conrad Sourcing Platform bereits einer der gelisteten Lieferanten im Unternehmen, um an die benötigten Bauteile zu gelangen. Die langjährige Präsenz und Zuverlässigkeit im Bereich der Elektronikkomponenten macht Conrad zu einem vertrauenswürdigen Partner für unsere Projekte“, berichtet Simon Perle, Produktverantwortlicher Occupant Detection bei 4a.

Breites Sortiment für spezifische Problemlösungen

 Auf der Conrad Sourcing Platform deckt eine breite Palette an Unternehmen ihren technischen Bedarf – vom KMU bis hin zum Großkonzern. Geschäftskunden schätzen das breit gefächerte und zugleich auch tiefe Sortiment mit über 10 Millionen Produktangeboten. Vor allem wenn es zu ungeplanten Bedarfen kommt, ist die Conrad Sourcing Platform ein zuverlässiger Partner. Doch wie genau konnte der Distributor als Beschaffungspartner bei der Entwicklung des Newborn-Dummys unterstützen?

Wir kamen bereits in einer frühen Phase der Entwicklung ins Spiel, insbesondere bei der Auslegung und Entwicklung von elektrischen Bauteilgruppen.

Mohamed Saoudi, Director Sales Conrad Österreich

„Wir kamen bereits in einer frühen Phase der Entwicklung ins Spiel, insbesondere bei der Auslegung und Entwicklung von elektrischen Bauteilgruppen. Entscheidend war hierfür vor allem unsere schnelle und zuverlässige Lieferung. Dadurch konnte 4activeSystems rasch reagieren, wenn beispielsweise eine Komponente angepasst werden musste oder fehlte“ erklärt Mohamed Saoudi, Director Sales Conrad Österreich. Conrad lieferte zahlreiche wichtige Teile, die essenziell für die Entwicklung der Baby-Dummys waren – darunter Kabel, Stecker, Chips, Heatpipes und Werkzeug. Diese Vielfalt an Produkten, die einem hohen Qualitätsanspruch genügen müssen, hat es 4activeSystems ermöglicht, ihre Entwicklungsprozesse effizienter zu gestalten und spezifische Probleme schnell zu lösen.

„Eine der großen Herausforderungen bestand darin, das Konzept in einem so kleinen Bauraum unterzubringen, was besonders in der Entwicklungsphase eine erhebliche Hürde darstellte“, erinnert sich Mohamed Saoudi. Während des Entwicklungsprozesses wurde die Norm für die Größe des Test-Dummys sogar noch einmal heruntergesetzt. Die Bauteile mussten also in kleinerer Abmessung noch einmal als Alternativprodukt beschafft werden. Auch hier wurde das Technologieunternehmen auf der Conrad Sourcing Platform fündig und konnte den Entwicklungsprozess reibungslos fortsetzen.

Sichere und effiziente Prozesse

„Wir sind stolz, dass 4activeSystems unsere Stärken erkannt und sich auch bei diesem Projekt für die Conrad Sourcing Platform entschieden hat. Diese Erfolgsstory zeigt, dass mit zuverlässiger Beschaffung aus einer Hand auch hochkomplexe Produktentwicklungsprozesse an Sicherheit und Effizienz gewinnen“, so sein Fazit. Oder anders gesagt: Wer bei der Beschaffung technischer Bedarfe optimal versorgt sein will, und dabei auch ungeplante Herausforderungen kurzfristig meistern muss, kann auf Conrad zählen. (bs)

Electronic Direct

Weltweit das passende Bauteil finden – mit Conrad

Was?

Über die Conrad Sourcing Platform werden maßgeschneiderte Lösungen für Geschäftskunden angeboten. Seit Anfang 2024 wird Conrad in diesem Bereich vom Team des Spezialisten Electronic Direct unterstützt.

Wer?

Der Spezial-Distributor sichert bereits seit über 25 Jahren die Beschaffung seiner B2B-Kunden, wenn es um spezialisierte aktive, passive und elektromechanische Bauelemente oder Systemkomponenten geht.

Warum?

Bei Komplikationen drohen Produktionsunterbrechungen und kostspielige Verzögerungen, während passende alternative Bezugsquellen aufgrund der erforderlichen individuellen Zuschnitte und der hohen Qualitätsanforderungen kaum zu finden sind.

Wie?

Wie Conrad setzt auch Electronic Direct auf ein weltweites Lieferantennetzwerk. Dazu bringen sie ein ausgereiftes Qualitätsmanagement und ihr global operierendes Beschaffungs-Tool mit Rundum-Service in die Conrad Gruppe ein. Menschen und Softwarelösungen, die es ermöglichen, weltweit knappe elektronische Bauteile zu beschaffen – und das in gewohnter Conrad-Qualität und ohne Graumarktware.

Dieser Beitrag basiert auf Unterlagen von Conrad.