Bringt SDV-Architekturen schneller zur Serienreife
NXP ebnet Weg zu skalierbaren 48-V-Zonenarchitekturen
Mit einem neuen Referenzsystem will NXP neue Maßstäbe für die Umsetzung zonaler Architekturen in die Serienproduktion setzen. Das System verbindet 48-V-Energieverteilung und intelligentes Datenrouting auf einer vorintegrierten Hardware-Software-Plattform.
NXP stellt mit CoreRide Z248 ein 48-V-Zonen-Referenzsystem vor, das E/E-Architekturen für die Serienproduktion neu strukturiert.
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NXP
Semiconductors stellt das Zonen-Referenzsystem CoreRide Z248 vor, die
nach eigenen Angaben erste vorvalidierte und entwicklungsreife zonale
Plattform, die 48-V-Energieverteilung, deterministische
Datenverarbeitung, funktionale Sicherheit und
Echtzeitreaktionsfähigkeit miteinander kombiniert. Die
Hardware-Software-Plattform ist darauf ausgelegt, die Systemleistung
zu optimieren, den Integrationsaufwand zu reduzieren und
Entwicklungszyklen zu verkürzen.
Basierend
auf der S32K5 Mikrocontrollerfamilie von NXP ermöglicht die
integrierte MRAM-Technologie Over-the-Air-Updates mit sehr kurzen
Update-Zeiten und hoher Frequenz über den gesamten Lebenszyklus des
Fahrzeugs hinweg. Auf Softwareebene integriert das Z248 einen
vorvalidierten Software-Stack, der die Entwicklung von Smart Data
Energy Network-Funktionen (SDEN) wie Impedanz- und
Leistungsüberwachung, intelligentes Datenrouting, KI-gestütztes
virtuelles Sensing, Diagnose- sowie Audiofunktionen vereinfacht.
Mit
dem integrierten und validierten Remote Protocol Stack (RCP)
unterstützt das System die Integration von Endknotenfunktionen in
übergeordnete Steuergeräte sowie die Konsolidierung bestehender
ECUs und ermöglicht so kostenoptimierte Fahrzeugarchitekturen. Zudem
adressiert es zentrale Herausforderungen von 48-V-Zonensystemen,
indem es Energieumwandlung, -verteilung und Schutzfunktionen
innerhalb einer integrierten Architektur steuert.
Skalierbarkeit reduziert Risiken
Das
System wurde durch systemweite Tests umfassend validiert und zeichnet
sich durch energieeffiziente Betriebsmodi, schnelle Startzeiten sowie
kurze Start- und Wake-up-Zeiten aus. Es wird durch eine kollaborative
Entwicklungsumgebung für Continuous Integration, Continuous Testing
und Continuous Delivery (CI/CT/CD) unterstützt. Dadurch lassen sich
Testzyklen mit OEMs und Tier 1-Zuliefern deutlich beschleunigen und
Validierungsphasen verkürzen.
Da sichere Zonenkonsolidierung, hybride Energiesysteme und
KI-gestützte Funktionen die Komplexität der E/E-Architekturen
deutlich steigern, bringt das CoreRide-Zonen-Referenzsystem Skalierbarkeit in diese wachsende architektonische Komplexität. Es
reduziert Risiken, indem es OEMs und Tier1-Zuliefer dabei
unterstützt, Designs schneller in die Serienproduktion zu
überführen. Gleichzeitig erleichtert es den Wechsel von bestehenden
Plattformen und senkt die Gesamtbetriebskosten. So reduziert sich der Integrationsaufwand und der Weg zur Serienreife
wird einfacher.
Das Z248-Zonen-Referenzsystem auf einen Blick
Das
Z248 Zonen-Referenzsystem kommt mit einem vollständigen Board
Support Package (BSP), das vorintegrierte Software aus dem
CoreRide-Partnerökosystem umfasst. Dazu gehören unter anderem die
Performance-Monitoring-Suite von Gliwa, der Software-Compiler von
Green Hills sowie die Embedded-Software und Tools von Vector. Das
Gesamtpaket durchläuft umfassende Validierungstests, gleichzeitig
wird die Verarbeitungs- und Energieeffizienz kontinuierlich auf Basis
der typischen Anwendungsfälle von zonalen ECUs weiter verbessert.
Der
skalierbare Hardware-Software-Stack lässt sich an verschiedene
SDV-E/E-Architekturen anpassen und nutzt Technologien aus den
Bereichen Rechenleistung, Vernetzung, Energiemanagement und
48-V-Energieverteilung. Dazu gehört der zonale Mikrocontroller
S32K566 mit
integriertem MRAM, der die Programmierzeiten von Steuergeräten
(ECUs) sowohl in der Fertigung als auch über Over-the-Air-Updates
(OTA) verkürzt.
Zudem
integriert das Referenzsystem 48-Volt-fähige Leistungskomponenten
wie eFuse, PMICs und DC-DC-Wandler sowie eine In-Vehicle-Vernetzung
über Ethernet-PHY und CAN-Transceiver. Dazu kommen integrierte
Audiofunktionen. Das System wird inklusive Gehäuse und Kabelbaum
bereitgestellt und lässt sich in Fahrzeugplattformen mit
Verbrennungsmotor (ICE), Hybrid- und batterieelektrischen Antrieben
(BEV) einsetzen.