5G-Module für Automotive und Industrie
Kontron zeigt 5G-Module aus deutscher Fertigung auf der EFX
Kontron zeigt auf der EFX 2026, wie 5G-Module von der Entwicklung bis zur Serienfertigung entstehen. Im Fokus stehen Industrialisierung, Prozesskontrolle und Qualitätssicherung am Standort Deutschland.
Ein Industrieroboter übernimmt automatisierte Prozessschritte in der Elektronikfertigung bei Kontron. Die Anlage ist Teil der Fertigungsumgebung, mit der das Unternehmen unter anderem 5G-Module industrialisiert und in Serie produziert.
Kontron
Vom 6. bis 8. Oktober 2026 zeigen Kontron Electronics, KATEK und Kontron Automotive in Halle 9 am Stand A36, wie Elektronikprojekte von der Entwicklung über Prototyping und Industrialisierung bis zur Serienfertigung umgesetzt werden können. Das Angebot ist unter der Servicemarke Electronics² gebündelt.
Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht unter anderem die Entwicklung und Fertigung von 5G-Modulen in Deutschland. Einsatzmöglichkeiten sieht Kontron beispielsweise in der Automobilindustrie, wo mobile Datenübertragung und die Vernetzung softwarebasierter Fahrzeugarchitekturen eine zunehmende Rolle spielen.
Vom Entwurf zum serienreifen 5G-Modul
Wie sich ein 5G-Modul von der Produktidee bis zur Serienfertigung entwickelt, erläutern Dennis Löffler von Kontron Automotive und Jörg Trodler von Trodler-EAVT am 7. Oktober von 11:30 bis 12:00 Uhr in der EFX Bar. Der Vortrag behandelt unter anderem die Qualifizierung und Optimierung von Fertigungsprozessen, Materialauswahl und -analyse sowie Prozesskontrolle und Qualitätssicherung.
Innerhalb von Electronics² übernehmen die beteiligten Unternehmen unterschiedliche Aufgaben. Kontron Electronics konzentriert sich auf kundenspezifische Elektroniklösungen sowie deren Überführung in die industrielle Fertigung. Der Schwerpunkt liegt auf kleinen und mittleren Stückzahlen sowie auf eigenen Produktplattformen wie System-on-Modules und CPU-Boards.
Die Marke beflex ergänzt das Angebot um Rapid Prototyping, seriennahe Muster und Kleinserien. KATEK bringt Entwicklungsleistungen für Hardware, Software und Mechanik sowie Kapazitäten für die automatisierte Serienfertigung ein. Hinzu kommen Prüfverfahren und Verfahren zum Oberflächenschutz.
Cybersecurity bereits in Entwicklung und Fertigung
Auch Anforderungen an die Cybersecurity sollen früh in Entwicklungs- und Industrialisierungsprozesse einfließen. Kontron verweist dabei unter anderem auf NIS2, den Cyber Resilience Act und ISO/IEC 27001. Entsprechende Prozesse und Infrastrukturen sollen dazu beitragen, Sicherheitsanforderungen bereits bei der Entwicklung vernetzter Produkte und während der Fertigung zu berücksichtigen.